Im Katalog von tripto findest du 28 Orte der Industriekultur: Zechen und Hütten, Bergwerke, Brücken, Tunnel und Kraftwerke. Fast alle sind familienfreundlich, und drei gehören zum UNESCO-Welterbe.
Die Zeche Zollverein in Essen war einst die förderstärkste Zeche der Welt; das Gelände mit dem Doppelbock-Fördergerüst ist frei, Führungen und das Ruhr Museum kosten extra. Die Völklinger Hütte im Saarland ist das einzige vollständig erhaltene Eisenwerk aus der Zeit der Industrialisierung, mit Hochöfen und Aussichtsplattform – unter 18-Jährige und Studierende sind frei. Im Erzbergwerk Rammelsberg in Goslar, über 1000 Jahre alt, fährst du mit der Grubenbahn unter Tage. Der Alte Elbtunnel in Hamburg von 1911 führt 24 Meter unter der Elbe durch gekachelte Röhren, kostenlos für Fußgänger. Im Gasometer Oberhausen finden große Ausstellungen statt, und das Blaue Wunder in Dresden ist eine stählerne Elbbrücke von 1893 mit zwei historischen Bergbahnen in der Nähe.
Die meisten Orte des Katalogs liegen in Nordrhein-Westfalen (8, vor allem im Ruhrgebiet), danach folgen Niedersachsen und Sachsen.
Praktisch: Plane zwei bis drei Stunden ein, für Zollverein oder Völklingen einen halben Tag. Tickets kosten meist 10–17 €, Führungen extra; in Rammelsberg gibt es Kombitickets mit bis zu drei Führungen. Unter Tage ist es kühl, nimm eine Jacke mit. Viele Anlagen sind ganzjährig geöffnet und gut bei Regen.