Aussichtspunkte
Bastei mit Basteibrücke
Lohmen, Sachsen
- Öffnungszeiten
- Eintritt frei
- 1–4 Std.
- Familienfreundlich
- Parkplatz
Aussichtspunkte
Lohmen, Sachsen
Die Bastei in der Sächsischen Schweiz ist der berühmteste Aussichtspunkt im Elbsandsteingebirge und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Sachsens. Hoch über der Elbe zwischen Kurort Rathen und Stadt Wehlen verbindet die steinerne Basteibrücke bizarre Sandsteintürme, von den Plattformen reicht der Blick weit über das Elbtal bis zum Lilienstein. Der Besuch ist kostenlos, ganzjährig möglich und lässt sich gut mit einer Wanderung im Nationalpark kombinieren.
Erstmals erwähnt wurde der Fels 1592 als „Pastey“. Ende des 18. Jahrhunderts entdeckten Reisende und Künstler die Sächsische Schweiz, und die Bastei wurde schnell eines der ersten Ausflugsziele. Über den heutigen Malerweg kamen Maler wie Caspar David Friedrich und Ludwig Richter hierher. Ab 1812 versorgte ein Lohmener Fleischer die Gäste in Rindenhütten mit Brot, Bier und Kaffee.
1826 entstand ein erstes festes Gasthaus und eine hölzerne Brücke über die bis zu 40 Meter tiefe Schlucht „Mardertelle“. 1850/51 ersetzte man sie durch die heutige Basteibrücke aus Sandstein: 76,5 Meter lang, mit sieben Bögen. Mit der neuen Elbtalbahn wurde die Bastei damals zum Hauptausflugsziel der Region. Heute kommen rund 1,5 Millionen Besucher pro Jahr.
Die Bastei liegt im Nationalpark Sächsische Schweiz, bleib also auf den markierten Wegen. Beliebte Touren laut Tourismusverband:
Von Kurort Rathen führt ein steiler Aufstieg mit vielen Stufen nach oben. Trittsicherheit ist für die Schwedenlöcher wichtig, Kinderwagen sind dort fehl am Platz.
Stand: Oktober 2026: Die Bastei, die Brücke und die Aussichtspunkte sind kostenlos und ganzjährig zugänglich, feste Öffnungszeiten gibt es nicht.
Die Bastei ist an Wochenenden, Feiertagen und in den Sommerferien extrem voll. Für ruhige Momente und weiches Licht kommst du am besten zum Sonnenaufgang oder am frühen Morgen, wenn oft Nebel im Elbtal liegt. Auch ein Besuch im Herbst, wenn sich die Laubwälder färben, lohnt sich. Im Winter ist es oft angenehm leer, dann kann es auf Stufen und Brücke allerdings glatt werden – feste Schuhe sind Pflicht. Plane für Brücke und Aussichten ein bis zwei Stunden ein, mit Wanderung einen halben Tag.
Für Familien ist die Bastei ein lohnendes Ziel, denn schon der kurze Weg vom Parkplatz zur Brücke bietet spektakuläre Ausblicke. An den Aussichtspunkten sind die Geländer gesichert, trotzdem solltest du kleine Kinder an der Hand halten – die Felsen fallen steil ab. Wer mit älteren Kindern wandert, erlebt in den Schwedenlöchern ein kleines Abenteuer mit Treppen, Brücken und engen Felsspalten. Da die Bastei im Nationalpark liegt, gelten die Regeln der Nationalparkverwaltung; informiere dich vorab über die Vorgaben für Hunde.
Der Parkplatz in Bastei-Nähe ist für Rollstuhlfahrer geeignet. Der Tourismusverband nennt zwei rollstuhlgerechte Wege: vom Steinernen Tisch zur Bastei (rund 2,9 km) und den kurzen Weg auf die Panoramaaussicht. Die Brücke selbst und die Felsenpfade sind dagegen mit Stufen verbunden.
Unten im Kurort Rathen liegt die Felsenbühne Rathen, eine Freilichtbühne zwischen Sandsteinfelsen. Weitere Höhepunkte der Region sind die Festung Königstein, der Lilienstein und die Schrammsteine bei Bad Schandau.
Bastei, Basteibrücke und Aussichtspunkte ganzjährig und rund um die Uhr frei zugänglich; Felsenburg Neurathen wegen Sanierung derzeit nur von außen zu sehen.
Eintritt frei; Parkplätze an der Basteistraße gebührenpflichtig.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026