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Highlights

  • Barocke Klosteranlage
  • Klosterkirche
  • Garten der Bibelpflanzen
  • Klostermarkt
  • Klosterschenke

Über diesen Ort

Das Kloster St. Marienthal in Ostritz ist das älteste ununterbrochen bestehende Zisterzienserinnenkloster Deutschlands und liegt direkt an der Neiße an der Grenze zu Polen. Die barocke Klosteranlage mit Klosterkirche, Klostergarten, Klosterladen und Klosterschenke ist ein Ausflugsziel für Kultur-, Natur- und Pilgerfreunde in der Oberlausitz. Hier erlebst du Ordensleben, Geschichte und Gastlichkeit an einem Ort.

Geschichte: Gründung 1234 und Barock

Überlieferung datiert die Gründung auf den 14. Oktober 1234. Die Hussitenkriege zerstörten das Kloster 1427, Brände richteten 1515, 1542 und 1683 weitere Schäden an. Mit dem barocken Wiederaufbau wurde 1685 begonnen. Im Großen Nordischen Krieg mussten die Schwestern 1707 das Kloster verlassen. 1838 gründete der Konvent ein Waisenhaus mit Schule, 1901 entstand von hier aus das Kloster Porta Coeli in Mähren. Hochwasser beschädigten die barocke Ausstattung 1897 und 2010. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor das Kloster seinen Besitz auf polnischem Gebiet und erhielt 1952 den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zurück. Im Jahr 2021 lebten zehn Schwestern im Konvent, der außerdem das Pflegeheim Pater-Kolbe-Hof und ein internationales Begegnungszentrum betreibt. Die Anlage ist also bis heute ein lebendiger Ort und kein reines Museum.

Was du sehen solltest

  • Klosterkirche und Klosterhof: das barocke Ensemble mit Kreuz- und Michaeliskapelle.
  • Garten der Bibelpflanzen: ein Garten mit über 40 Pflanzen aus der Bibel.
  • Klosterbibliothek: Der Freistaat Sachsen kaufte 2023 rund 2.700 Titel für 5,5 Millionen Euro, die meist als Leihgabe im Kloster bleiben.
  • Klostermarkt: Backwaren, Handarbeiten, Souvenirs, Klosterbier und Likör.
  • Informationsraum: Eine kurze Präsentation im ehemaligen Brauereigebäude erklärt das Klosterleben, auf Spendenbasis.

Besichtigung und Zeitplanung

Plane für Klosterhof, Kirche und einen Rundgang ein bis zwei Stunden ein. Eine einstündige Führung mit einer Schwester kostet 6 € pro Person (ab 2027 8 €), Mindestteilnehmerzahl 10 Personen, kleinere Gruppen zahlen pauschal 60 €. Die Reservierung ist erforderlich, englische Führungen sind auf Anfrage möglich. Alternativ gibt es einen Audioguide für 4,99 € und an ausgewählten Samstagen um 14:30 Uhr eine Bibliotheksführung für 8 € ohne Anmeldung. Die Klosterschenke eignet sich für eine Einkehr nach dem Rundgang, und im Klostermarkt findest du Mitbringsel.

Öffnungszeiten und Eintritt (Stand: Oktober 2026)

  • Klostermarkt (1. März bis 31. Oktober 2026): Montag bis Donnerstag 9:30 bis 11:30 und 13:00 bis 16:30 Uhr, Freitag 9:30 bis 11:30 und 13:00 bis 16:00 Uhr, Samstag 9:30 bis 11:30 und 12:30 bis 16:30 Uhr, Sonn- und Feiertage 13:00 bis 16:00 Uhr.
  • Klosterschenke: Mittwoch bis Sonntag 11:30 bis 20:00 Uhr, Montag und Dienstag Ruhetag.
  • Klosterkirche: Die aktuelle Gottesdienstordnung findest du auf der Webseite, feste Besuchszeiten nennt das Kloster dort nicht.

Anfahrt und Parken

Das Kloster liegt in St. Marienthal 1, 02899 Ostritz. Direkt an der Klosterschenke gibt es einige Parkplätze, ein größerer Parkplatz liegt wenige Gehminuten gegenüber. Busse nutzen die öffentlichen Parkplätze oberhalb des Klosters an der B 99. Für die Anreise mit Bahn und Bus nutzt du die Fahrplanauskunft, eine genaue Verbindung ab Ostritz nennen unsere Quellen nicht.

Mit Kindern, Barrierefreiheit und Hunde

Zu Barrierefreiheit und Hunden macht die Webseite keine Angaben, frag bei Bedarf unter +49 35823 856300 nach. Das Begegnungszentrum des Klosters bietet Tagungen und Übernachtungen für Gruppen.

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Adresse & Anfahrt

St. Marienthal 1, 02899 Ostritz

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