Naturparks & Biosphärenreservate
Harzer-Hexen-Stieg
Osterode am Harz, Niedersachsen
- Parkplatz
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Osterode am Harz, Niedersachsen
Der Harzer-Hexen-Stieg ist ein rund 100 Kilometer langer Fernwanderweg durch den Harz. Er führt von Osterode am Harz in Niedersachsen über den Brocken bis nach Thale in Sachsen-Anhalt und verbindet Fachwerkstädte, Hochmoore, den Nationalpark Harz und das tiefe Bodetal. Wer Wandern im Harz sucht und in wenigen Tagen viel Landschaft erleben will, findet hier eine abwechslungsreiche Strecke mit dem höchsten Berg Norddeutschlands als Höhepunkt.
Der Weg beginnt in Osterode und endet in Thale auf 175 Metern Höhe. Höchster Punkt ist der Brocken mit 1.141 Metern. Die Angaben gehen auseinander: 97 Kilometer oder, je nach Route, 94 bis 107 Kilometer. Betreut wird der Weg vom Harzer Tourismusverband und vom Harzklub. Seit 2007 ist er ein zertifizierter Qualitätsweg, 2009 war er Gründungsmitglied der Top Trails of Germany. Zwischen Altenau und Drei Annen Hohne führt er durch den Nationalpark Harz. Zum Netz gehören 28 Stempelstellen der Harzer Wandernadel.
Der Name erinnert an mystische Orte entlang der Strecke, etwa den Brocken und den Hexentanzplatz in Thale.
Die offizielle Seite empfiehlt fünf Etappen von etwa 11,6 bis etwa 30 Kilometern. Die erste führt von Osterode nach Buntenbock, einem Ortsteil von Clausthal-Zellerfeld: Sie folgt dem historischen Hundscher Weg, erreicht den Aussichtspunkt Marienblick über das Lerbachtal und führt am Bärenbrucher Teich vorbei. Die Länge liegt bei etwa 11,6 Kilometern und etwa 4 Stunden Gehzeit, andere Portale nennen 11 oder 12 Kilometer. Die letzte Etappe führt durch das Bodetal bis Thale.
Zwei Alternativen ergänzen die Hauptroute: der Brockenumgehungsweg von Torfhaus über St. Andreasberg und Braunlage mit 32,3 Kilometern und der Köhlerpfad südlich der Rappbode-Talsperre von Königshütte über Hasselfelde mit 23,8 Kilometern. Zusammen mit diesen Varianten hat das Netz 152 Kilometer. Der offizielle Wanderführer ist der KartoGuide des Schmidt-Buch-Verlags.
Start ist der Parkplatz Bleichestelle in Osterode; dort markiert ein Torbogen mit Infotafel den Beginn. Parken ist direkt am Start kostenlos. Mit dem Auto erreichst du Osterode über die B 243, mit dem Zug ist der Halt Osterode Mitte am bequemsten. Auch in Thale steht ein geschnitztes Torportal am Wegbeginn, sodass du den Weg auch in Gegenrichtung gehen kannst.
Der Abschnitt zwischen Treseburg und Thale ist von November bis März wegen Steinschlaggefahr gesperrt. Es gibt eine ausgeschilderte Umleitung über den Hexentanzplatz. Prüfe vor dem Start aktuelle Sperrungen beim Harzer Tourismusverband oder im Nationalpark Harz.
Der Weg ist ein Gebirgsweg mit längeren Anstiegen, rechne also mit einer guten Grundkondition. Für Rollstuhl und Kinderwagen ist er nicht gedacht. Unterkünfte und Einkehrmöglichkeiten findest du in den Orten entlang der Strecke.
Neben dem Weg liegen Clausthal-Zellerfeld, Torfhaus, Altenau und Hasselfelde sowie die Rappbode-Talsperre. Am Ziel locken die Roßtrappe und der Hexentanzplatz bei Thale.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026