Museen
Deutsches Technikmuseum
Berlin, Berlin
- Öffnungszeiten
- 3–6 Std.
- Familienfreundlich
- Bei Regen
- Parkplatz
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Berlin, Berlin

Audioguide
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Audio-Spaziergang durch Berlin — 14 Stationen, 2 davon kostenlos anhören
14 Stationen 95 Min. 4,2 km
Das Deutsche Technikmuseum in Berlin-Kreuzberg ist eines der größten Technikmuseen Deutschlands und eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Auf dem Gelände des früheren Anhalter Güterbahnhofs erwarten dich historische Lokomotiven in originalen Ringlokschuppen, Flugzeuge, Schiffe, Computer und das Mitmach-Labor Science Center Spectrum. Schon von der U-Bahn aus siehst du das Wahrzeichen: den „Rosinenbomber“ auf dem Dach. Ein Besuch lohnt sich für Familien genauso wie für Technikfans und füllt locker einen ganzen Tag.
Gegründet wurde das Haus 1982 als Museum für Verkehr und Technik, ein Jahr später öffnete es für Besucher. Der Standort ist kein Zufall: Auf dem weitläufigen Gelände befanden sich einst das Bahnbetriebswerk und der Güterbahnhof des Anhalter Bahnhofs, einst einer der wichtigsten Fernbahnhöfe Berlins. Die beiden historischen Ringlokschuppen sind heute Ausstellungshallen.
Seit 1996 heißt das Haus Deutsches Technikmuseum Berlin. Am Landwehrkanal entstand ein großer Neubau für Luft- und Schifffahrt, der 2003 offiziell eingeweiht wurde. Schon 1999 wurde der Douglas C-47 Skytrain auf das Dach gehoben – ein Flugzeugtyp, der während der Berliner Luftbrücke 1948/49 Versorgungsgüter in die blockierte Stadt flog. Mit über 700.000 Besucherinnen und Besuchern im Jahr 2023 zählt das Museum zu den meistbesuchten in Deutschland.
Der Rosinenbomber erzählt dabei eine eigene Berliner Geschichte: Als die Sowjetunion 1948 alle Land- und Wasserwege nach West-Berlin sperrte, versorgten die Westalliierten die Stadt fast ein Jahr lang über die Luft. Maschinen wie die C-47 landeten im Minutentakt auf dem Flughafen Tempelhof, Piloten warfen für Kinder an kleinen Fallschirmen Süßigkeiten ab – daher der Spitzname. Am Museum steht das Flugzeug deshalb auch für die Verbindung von Technik und Zeitgeschichte.
Die Dauerausstellungen verteilen sich auf rund 26.500 Quadratmeter. Die wichtigsten Bereiche:
Im Science Center Spectrum an der Möckernstraße darfst du an zahlreichen Experimentierstationen selbst ausprobieren, wie Licht, Schall, Elektrizität oder Mechanik funktionieren. Außerdem stehen täglich Vorführungen auf dem Programm.
Aktuell sind die Bereiche Fototechnik, Filmtechnik sowie Chemie und Pharmazie wegen Umbauarbeiten nicht zugänglich (Stand: Oktober 2026).
Das Museum ist dienstags bis freitags von 9 bis 17.30 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet; montags ist geschlossen, letzter Einlass ist um 17 Uhr. An Heiligabend, am ersten Weihnachtstag, an Silvester und am 1. Mai bleibt es zu.
Ein Ticket kostet online 15 €, an der Kasse 17 € inklusive Servicegebühr; ermäßigt zahlst du online 9 €. Für alle unter 18 Jahren ist der Eintritt frei – du brauchst aber trotzdem ein 0-Euro-Ticket, das es auch online gibt. Das Ticket gilt für Technikmuseum und Spectrum am gebuchten Tag; Stornieren oder Umbuchen ist nicht möglich. Wer öfter kommt, fährt mit der Jahreskarte für 55 € ab dem vierten Besuch günstiger (Stand: Oktober 2026).
Plane mindestens drei Stunden ein, mit Kindern und Spectrum eher einen ganzen Tag. Sinnvoll ist es, dich auf zwei, drei Schwerpunkte zu konzentrieren, etwa Eisenbahn, Luftfahrt und Spectrum. Ins Spectrum darfst du keine Rucksäcke und großen Taschen mitnehmen; nutze die Schließfächer, große Koffer können allerdings nicht aufbewahrt werden. Für Pausen gibt es das Museumsrestaurant Café Anhalt, das TorEins in der Ladestraße mit Blick auf den Park am Gleisdreieck und bei gutem Wetter das Café im Park. Picknicken im Museumspark ist ausdrücklich erlaubt – an sonnigen Tagen eine schöne Pause zwischen Lokschuppen und Windmühlen.
Für Familien ist das Technikmuseum ideal: freier Eintritt für Kinder, viel zum Anfassen im Spectrum, riesige Loks und Flugzeuge. In den Ferien gibt es Sonderprogramme. Gebäude und Ausstellungsräume sind größtenteils rollstuhlgerecht, mit stufenlosem Eingang ins Haupthaus und Rampe zum Spectrum; Ausnahmen sind die historische Brauerei und die Windmühlen. Faltrollstühle kannst du nach Voranmeldung leihen, Assistenzhunde sind überall erlaubt.
Mit der U1 oder U3 fährst du bis Möckernbrücke oder Gleisdreieck, die U7 hält ebenfalls an der Möckernbrücke, die U2 am Gleisdreieck. Barrierefrei sind Gleisdreieck und der S-Bahnhof Anhalter Bahnhof (S1, S2, S25, S26). Direkt am Museum gibt es kostenpflichtige Parkplätze, bezahlt wird am Automaten oder per App. Fahrradständer findest du am Hauptgebäude und in der Ladestraße.
Dienstag bis Freitag 9–17.30 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 10–18 Uhr, montags geschlossen; letzter Einlass 17 Uhr; am 24., 25. und 31.12. sowie 1. Mai geschlossen, Neujahr 13–18 Uhr.
Erwachsene online 15 € (vor Ort 17 €), ermäßigt online 9 € (vor Ort 11 €), unter 18 Jahren frei (0-€-Ticket nötig); Ticket gilt auch für das Science Center Spectrum.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026