Zoos & Tierparks
Zoo Frankfurt
Frankfurt am Main, Hessen
- Öffnungszeiten
- 3–5 Std.
- Familienfreundlich
- Bei Regen
- Parkplatz
Zoos & Tierparks
Frankfurt am Main, Hessen

Audioguide
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Audio-Spaziergang durch Frankfurt am Main — 14 Stationen, 2 davon kostenlos anhören
14 Stationen 90 Min. 3,2 km
Der Zoo Frankfurt im Ostend ist der zweitälteste Zoo Deutschlands und eines der beliebtesten Familienziele der Stadt. Mitten in der Innenstadt, am östlichen Ende der Zeil, erlebst du Gorillas, Orang-Utans und Bonobos im Borgori-Wald, Okapis, Brillenbären, Pinguine und nachtaktive Tiere im berühmten Grzimek-Haus. Eng verbunden ist der Zoo mit Bernhard Grzimek, der ihn nach dem Krieg wieder aufbaute und mit „Serengeti darf nicht sterben“ weltbekannt wurde. Ein Ausflug, der sich bei jedem Wetter lohnt.
Wie so vieles in Frankfurt entstand auch der Zoo aus einer Bürgerinitiative. Die Zoologische Gesellschaft zeigte am 8. August 1858 im Westend die ersten exotischen Tiere – damit ist der Frankfurter Zoo nach Berlin der zweitälteste in Deutschland. Weil der Platz dort bald nicht mehr reichte, zog er am 29. März 1874 auf die Pfingstweide im Ostend, ein ehemaliges Exerziergelände. 1875/76 entstand das prächtige Zoogesellschaftshaus, das bis heute den Eingangsbereich prägt. 1915 übernahm die Stadt den Zoo.
Im März 1944 trafen 27 Fliegerbomben das Gelände, fast alle Gebäude wurden zerstört, rund 90 Prozent der Tiere starben. Nach dem Krieg sollte der Zoo eigentlich an den Stadtrand verlegt werden. Doch Bernhard Grzimek erhielt die Erlaubnis zur Wiedereröffnung – ohne städtische Zuschüsse. Er finanzierte den Neuanfang zunächst mit Karussells, Tanzabenden und Zirkusveranstaltungen, gründete 1950 die Zoologische Gesellschaft Frankfurt neu und sammelte Spenden in Millionenhöhe. Unter ihm entstanden das Exotarium (1957) und das Grzimek-Haus (1978). Später folgten unter anderem der Katzendschungel, der Borgori-Wald und 2013 ein neuer Eingangskomplex mit Zooshop und Ukumari-Land. Seit Mitte der 1980er Jahre hält der Zoo bewusst keine Elefanten mehr, weil der Platz für eine artgerechte Haltung fehlt.
Für die Zukunft hat der Zoo den Masterplan „ZOOKUNFT 2030+“ vorgestellt, mit neuen Anlagen etwa für Tiere Afrikas und Australiens.
Stand: Oktober 2026.
Die Tageskarte kostet für Erwachsene 12 € (13 € mit freiwilligem Naturschutz-Euro), ermäßigt 6 € – das gilt unter anderem für Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren, Schüler und Studierende. Kinder bis 5 Jahre sind frei. Die Familienkarte (max. 2 Erwachsene mit bis zu 4 Kindern) kostet 29 €. Mit dem Feierabendtarif – im Sommer ab 17 Uhr, im Winter ab 15 Uhr – zahlen Erwachsene 9 €, Ermäßigte 4 €. Online-Tickets gelten 90 Tage und bringen dich über einen separaten Eingang schneller hinein.
Plane mindestens drei Stunden ein. Fütterungszeiten findest du auf der Website des Zoos – sie sind mit Kindern ein Highlight. Der Zoo ist für Kinderwagen und Rollstühle weitgehend barrierefrei: Rampen führen zum Nashornhaus und in den Katzendschungel, im Borgori-Wald gibt es einen Aufzug. Nur die obere Etage des Exotariums ist nicht barrierefrei. Rollstühle kannst du am Eingang gegen 20 € Pfand ausleihen. Hunde und andere Haustiere dürfen nicht mit, ausgenommen Blinden- und Begleithunde.
Zum Essen gibt es den Imbiss auf der Zooterrasse mit Blick auf den großen Weiher, einen Asia-Stand und einen Kaffeestand an der Gibbon-Piazza; das Zoorestaurant wird derzeit neu gebaut.
Der Zoo liegt an der Bernhard-Grzimek-Allee 1, die Kassen befinden sich am Alfred-Brehm-Platz. Mit der U6 oder U7 und der Straßenbahn 14 fährst du bis zur Haltestelle Zoo, zu Fuß erreichbar sind auch die S-Bahn-Stationen Konstablerwache und Ostendstraße. Parkplätze sind rund um den Zoo knapp; nutze die Parkhäuser Zoopassage, City-Parkhaus Ost oder Mousonturm. Der Eingang Rhönstraße bleibt bis auf Weiteres geschlossen.
Über die Zeil bist du in rund 20 Minuten zu Fuß an der Hauptwache. Von dort ist es nicht weit zum Goethe-Haus, zur Neuen Altstadt und zum Kaiserdom. Mit der U-Bahn erreichst du außerdem schnell den Palmengarten und das Senckenberg Naturmuseum – ideal, wenn du mit Kindern ein ganzes Wochenende in Frankfurt verbringst.
Zeiten gültig bis 24. Oktober 2026
Sommerzeit (29. März bis 24. Oktober 2026) täglich 9–19 Uhr, Winterzeit (25. Oktober 2026 bis 28. März 2027) täglich 9–17 Uhr; Kassenschluss 30 Minuten vor Zooschließung, Tierhäuser schließen 30 Minuten früher.
Erwachsene 12 € (13 € mit Naturschutz-Euro), ermäßigt 6 € (u. a. 6–17 Jahre), Kinder bis 5 Jahre frei, Familienkarte 29 €; Feierabendtarif (Sommer ab 17, Winter ab 15 Uhr) 9 €/4 €; Online-Tickets 90 Tage gültig.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026