Kirchen & Klöster
Wormser Dom St. Peter
Worms, Rheinland-Pfalz
- Öffnungszeiten
- Eintritt frei
- 30–60 Min.
- Bei Regen
- Parkplatz
Kirchen & Klöster
Worms, Rheinland-Pfalz
Der Wormser Dom St. Peter ist das Wahrzeichen von Worms und der kleinste, aber schlankste der drei rheinischen Kaiserdome. Auf dem höchsten Punkt der Altstadt thront der spätromanische Sandsteinbau mit vier runden Türmen und zwei Kuppeln über der Stadt. Hier verhandelten Kaiser und Papst, hier spielt der berühmte Streit der Königinnen aus dem Nibelungenlied – und innen überrascht ein prachtvoller Barockaltar. Wer Sehenswürdigkeiten in Worms sucht, beginnt am besten genau hier.
Schon die Römer nutzten den hochwassersicheren Hügel für ein Forum und einen Tempelbezirk. Bischof Burchard ließ ab dem Jahr 1000 einen großen Dom errichten, der 1018 geweiht wurde. Der heutige Bau entstand im 12. Jahrhundert in drei Etappen: zuerst der Ostteil mit Querhaus und Vierungsturm, dann das Langhaus und zuletzt der Westchor. Die Weihe am 2. Mai 1181 markiert die Vollendung. Teile der unteren Westtürme stammen noch vom Burchard-Dom.
Der Dom war Schauplatz großer Geschichte: 1122 beendete das Wormser Konkordat den Investiturstreit, 1235 heiratete Kaiser Friedrich II. hier Isabella von England. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg brannte der Dom 1689 aus, deshalb ist die Ausstattung heute überwiegend barock. 2018 feierte Worms das 1000-jährige Weihejubiläum.
Stand: Oktober 2026. Laut Domgemeinde gilt im Sommerhalbjahr Montag bis Samstag 9–17:45 Uhr und Sonntag 11:30–17:45 Uhr, im Winterhalbjahr Montag bis Samstag 10–16:45 Uhr und Sonntag 11:30–16:45 Uhr. Während der Gottesdienste ist keine Besichtigung möglich, Altarräume bleiben gesperrt. Der Eintritt ist frei. Gästeführungen bieten akkreditierte Gästeführer an; frag am besten bei der Tourist-Information Worms nach Terminen. Bitte denk an angemessene Kleidung und lass Essen und Getränke draußen.
Vom Bahnhof Worms gehst du nur wenige Minuten durch die Fußgängerzone hinauf zum Dom. Mit dem Auto erreichst du Worms über die A61; in der Innenstadt gibt es mehrere Parkhäuser. Für den Dom selbst reichen 30 bis 60 Minuten. Kombiniere ihn mit einem Rundgang durch die Altstadt. Im Sommer finden direkt am Dom die Nibelungen-Festspiele statt – dann ist rund um den Dom viel los.
Tipp: Geh nach der Besichtigung einmal um den Dom herum. Von außen erkennst du am besten, wie Ost- und Westchor mit ihren Turmpaaren den Bau einrahmen, und an der Südseite lohnt ein genauer Blick auf die Figuren des gotischen Portals. Den schönsten Fernblick auf die Silhouette hast du vom Rheinufer an der Nibelungenbrücke, besonders bei Sonnenuntergang.
Sommerhalbjahr Mo–Sa 9–17:45 Uhr, So 11:30–17:45 Uhr; Winterhalbjahr Mo–Sa 10–16:45 Uhr, So 11:30–16:45 Uhr; während der Gottesdienste keine Besichtigung.
Eintritt frei.
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Geprüft: Oktober 2026