Festungen
Zitadelle Spandau
Berlin, Berlin
- Öffnungszeiten
- 1,5–3 Std.
- Familienfreundlich
- Bei Regen
- Parkplatz
Festungen
Berlin, Berlin

Audioguide
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Audio-Spaziergang durch Berlin — 14 Stationen, 2 davon kostenlos anhören
14 Stationen 95 Min. 4,2 km
Die Zitadelle Spandau in Berlin gilt als eine der am besten erhaltenen Festungen der italienischen Renaissance in Europa. Sie liegt am Zusammenfluss von Havel und Spree im Berliner Westen und ist weit mehr als ein Burggraben mit Backsteinmauern: Hier erwarten dich ein Stadtgeschichtliches Museum, die Ausstellung „Enthüllt“ mit Berliner Denkmälern, ein Aussichtsturm und eines der wichtigsten Fledermaus-Winterquartiere Europas. Für Berlin-Besucher ist die Zitadelle ein toller Ausflug abseits des Zentrums.
Die Zitadelle entstand zwischen 1559 und 1594 rund um eine mittelalterliche Burg, von der der Juliusturm und der Palas erhalten sind. Der Baumeister Francesco Chiaramella de Gandino entwarf die Anlage, ab 1578 übernahm Rochus Graf zu Lynar. Typisch für den italienischen Festungsbau ist der symmetrische Grundriss mit vier Bastionen, die durch Mauern verbunden sind und keine toten Winkel lassen.
Im Lauf der Jahrhunderte diente die Festung als Garnison und Gefängnis. 1806 ergab sie sich Napoleons Truppen kampflos, 1813 eroberte Preußen sie zurück, 1945 nahm die Rote Armee sie ein. Zu den Staatsgefangenen zählten unter anderem Eberhard Danckelmann und Friedrich Ludwig Jahn. Der Juliusturm wurde 1813 durch einen Brand beschädigt; Karl Friedrich Schinkel entwarf später die neuen Zinnen.
Laut Betreiber ist die Zitadelle freitags bis mittwochs von 10 bis 17 Uhr geöffnet, donnerstags von 13 bis 20 Uhr; letzter Einlass ist eine halbe Stunde vor Schluss. Bei Konzerten und Veranstaltungen können sich die Zeiten ändern. Der Eintritt kostet 4,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro, die Familienkarte 10 Euro; Kinder unter sechs Jahren zahlen nichts. In den Preis sind die Museen, der Juliusturm und die Ausstellungen eingeschlossen. Laut Museumsportal ist der Eintritt an fast jedem ersten Sonntag im Monat („Zitadellensonntag“) frei, und samstags und sonntags um 14 Uhr gibt es öffentliche Führungen. Schau vor deinem Besuch auf die Sonderöffnungszeiten.
Die Zitadelle liegt Am Juliusturm 64 in 13599 Berlin. Am bequemsten fährst du mit der U7 bis Haltestelle Zitadelle (barrierefrei) oder mit dem Bus X33; die S-Bahn-Linien S3 und S9 halten am Bahnhof Spandau. Von Berlin-Mitte dauert die Fahrt etwa 30 Minuten. Auto: In der Umgebung gibt es Parkmöglichkeiten, barrierefreie Plätze am Zitadellenweg, die Anlage liegt außerhalb der Berliner Umweltzone. Auch Fahrräder kannst du am Gelände abstellen, Schließfächer gibt es aber nicht.
Kinder lieben den Turm und die Wehrgänge, und an einigen Tagen finden Kinderfeste statt. Barrierefrei zugänglich sind laut Betreiber unter anderem Proviantmagazin, Alte Kaserne, Zeughaus, Galerie Kronprinz, Exerzierhalle und das Archäologische Fenster; Behindertentoiletten sind vorhanden. Der Juliusturm ist nur über Treppen erreichbar. Zur Mitnahme von Hunden findest du keine verlässliche Angabe; frag im Zweifel telefonisch nach.
Freitag bis Mittwoch 10 bis 17 Uhr, donnerstags 13 bis 20 Uhr; letzter Einlass 30 Minuten vor Schluss; bei Veranstaltungen können die Zeiten abweichen.
Erwachsene 4,50 €, ermäßigt 2,50 €, Familienkarte 10 €, Kinder unter 6 Jahren frei; Juliusturm und Museen im Preis enthalten.
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Geprüft: Oktober 2026