Museen
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (K20/K21)
Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
- Öffnungszeiten
- 2–5 Std.
- Familienfreundlich
- Bei Regen
- Parkplatz
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Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen

Audioguide
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Audio-Spaziergang durch Düsseldorf — 12 Stationen, 2 davon kostenlos anhören
12 Stationen 85 Min. 3,2 km
Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf gehört zu den wichtigsten Museen für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in Deutschland. Sie verteilt sich auf zwei Häuser: das K20 am Grabbeplatz in der Altstadt mit Klassikern der Moderne von Klee bis Pollock und das K21 im historischen Ständehaus mit internationaler Gegenwartskunst. Wer sich für moderne Kunst interessiert, findet hier eine der dichtesten Sammlungen im Land – und dazu ein lebendiges Ausstellungsprogramm.
Gegründet wurde die Kunstsammlung 1961 als Stiftung des Landes. Den Grundstein legte schon ein Jahr zuvor ein spektakulärer Ankauf: 88 Werke von Paul Klee, die das Land für 6,5 Millionen D-Mark erwarb. Heute umfasst der Klee-Bestand fast 120 Arbeiten. Erster Direktor war Werner Schmalenbach, der die Sammlung bis 1990 mit gezielten Ankäufen zu internationalem Rang führte.
Das markante Gebäude am Grabbeplatz mit seiner geschwungenen, dunkel glänzenden Granitfassade eröffnete 1986, 2010 kam ein Erweiterungsbau hinzu. 2002 folgte das K21 im Ständehaus, dem früheren Sitz des NRW-Landtags am Kaiserteich, mit über 5.300 m² Ausstellungsfläche unter einer Glaskuppel. Zusammen bieten beide Häuser mehr als 10.000 m².
Im K20 stehen die großen Namen der Moderne: neben Klee etwa Picasso mit zwölf Werken und weitere Hauptwerke der Klassischen Moderne, dazu mehr als 60 Werke amerikanischer Nachkriegskunst wie Jackson Pollocks „Number 32“ von 1950. Auch Joseph Beuys ist mit zahlreichen Arbeiten vertreten, darunter der Raum „Palazzo Regale“.
Im K21 dreht sich alles um Gegenwartskunst – Installationen, Video, Fotografie. Seit 2023 vergibt das Haus den K21 Global Art Award.
Wichtig: Die berühmte begehbare Netzinstallation „in orbit“ von Tomás Saraceno unter der K21-Kuppel ist nicht mehr zugänglich; das Museum hat sie nach über zehn Jahren und fast einer Million Besuchern aus technischen Gründen geschlossen und abgebaut.
Ausstellungen im Herbst 2026: Im K21 zeigt das Museum ab dem 9. Oktober die Preisträgerin des Global Art Award 2026, Julia Phillips. Seit dem 12. September läuft die Schau „Franz Marc – Die Suche nach einer besseren Welt“, ab 14. November folgt eine Ausstellung zu Thomas Schütte. Mit Kindern lohnt sich „Playground“, ein Spielplatz im Museum von Sonia Kazovsky.
Stand: Oktober 2026, laut offizieller Website:
Plane für eines der Häuser zwei Stunden ein, für beide einen halben bis ganzen Tag.
Beide Häuser sind weitgehend barrierefrei. Rollstühle und Klapphocker kannst du kostenlos an der Garderobe leihen, Assistenzhunde sind erlaubt.
Das K20 liegt mitten in der Düsseldorfer Altstadt: Die Kunsthalle steht direkt gegenüber, zur Rheinuferpromenade und zum Burgplatz sind es nur wenige Minuten. Vom K21 aus erreichst du den Ständehauspark mit dem Kaiserteich und die Königsallee bequem zu Fuß.
K20 und K21 Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 11–18 Uhr, jeden ersten Mittwoch im Monat bis 22 Uhr; montags (außer Feiertagen) sowie am 24., 25. und 31.12., Weiberfastnacht und Rosenmontag geschlossen.
Kombiticket K20 und K21 21 € (ein Jahr gültig), Sammlung K20 10 € (ermäßigt 8 €), Sammlung K21 9 € (ermäßigt 7 €); bis 17 Jahre frei, erster Mittwoch im Monat ab 18 Uhr frei.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026