Kirchen & Klöster
Kölner Dom
Köln, Nordrhein-Westfalen
- Öffnungszeiten
- 1–2,5 Std.
- Familienfreundlich
- Bei Regen
Kirchen & Klöster
Köln, Nordrhein-Westfalen

Audioguide
Station 2 von 15 · Diese Sehenswürdigkeit ist Station eines Audio-Spaziergangs
„Warum der Bauzaun vor dem Dom kein Problem ist, sondern Tradition.”
15 Stationen 90 Min. 2,8 km
Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen von Köln, eine der größten gotischen Kathedralen der Welt und seit 1996 UNESCO-Welterbe. Über 600 Jahre wurde an der Hohen Domkirche St. Petrus gebaut, heute ragen ihre beiden Türme gut 157 Meter direkt neben dem Hauptbahnhof in den Himmel. Im Inneren warten der Dreikönigenschrein, mittelalterliche Glasfenster und das Richter-Fenster, oben auf dem Südturm ein weiter Blick über den Rhein. Wichtig für deine Planung: Für die Besichtigung brauchst du seit Juli 2026 ein Ticket.
Am 15. August 1248 legte Erzbischof Konrad von Hochstaden den Grundstein. Anlass war ein besonderer Schatz: die Gebeine der Heiligen Drei Könige, die bereits 1164 nach Köln gekommen waren und für die man eine würdige Kirche suchte. Im 16. Jahrhundert ging das Geld aus, die Arbeiten kamen zum Erliegen. Jahrhundertelang prägten ein unfertiger Südturm und ein Baukran auf seiner Spitze die Stadtsilhouette.
Erst im 19. Jahrhundert wurde der Bau wieder aufgenommen: 1842 legte man erneut einen Grundstein, und am 15. Oktober 1880 feierte Köln die Vollendung. Mit 157 Metern war der Dom bis 1884 das höchste Gebäude der Welt. Im Zweiten Weltkrieg trafen ihn 14 Fliegerbomben, die Türme blieben aber stehen. Seit 1996 gehört er zum UNESCO-Welterbe. Fertig ist der Dom bis heute nicht: Die Dombauhütte arbeitet ständig an Erhalt und Restaurierung, weshalb fast immer irgendwo ein Gerüst steht.
Das Mittelschiff ist innen über 43 Meter hoch – ein Grund, warum du dir für den Innenraum mindestens 45 Minuten Zeit nehmen solltest.
Stand: Oktober 2026. Seit dem 1. Juli 2026 ist die Besichtigung kostenpflichtig. Zum Beten, für Gottesdienste oder um eine Kerze anzuzünden, kommst du weiterhin kostenlos über das Nordportal hinein.
Ermäßigt zahlen Schüler ab 14, Azubis und Studierende sowie Inhaber eines NRW-Sozialpasses. Tickets bekommst du online bis zu drei Monate im Voraus oder an der Zentralkasse im Kurienhaus am Roncalliplatz 2 (täglich 9–17:30 Uhr). Für Kölnerinnen und Kölner gibt es keinen eigenen Rabatt.
Öffnungszeiten: Der Dom ist in der Regel von 6 bis 20 Uhr geöffnet. Zur Besichtigung kannst du montags bis samstags etwa 10 bis 17:45 Uhr (Einlass bis 17:30 Uhr) und an Sonn- und Feiertagen etwa 13:30 bis 16:30 Uhr hinein. Der Turm ist März bis Oktober von 9 bis 18 Uhr, November bis Februar von 9 bis 16 Uhr geöffnet, die Schatzkammer täglich 10 bis 18 Uhr; letzter Einlass jeweils 30 Minuten vor Schluss. Während Gottesdiensten ist keine Besichtigung möglich, und die Zeiten können sich kurzfristig ändern.
Führungen auf Deutsch und Englisch – auch über das Dach oder zu den Ausgrabungen – buchst du über das DOMFORUM gegenüber dem Westportal. Für Innenraumführungen brauchst du zusätzlich ein Domticket.
Besser geht es kaum: Der Dom steht direkt neben dem Kölner Hauptbahnhof, vom Ausgang bist du in zwei Minuten auf der Domplatte. ICE, IC und Regionalzüge halten hier, aus Düsseldorf, Bonn oder dem Ruhrgebiet bist du schnell da, und mit dem Deutschlandticket kommst du im Nahverkehr ohne Zusatzkosten an. Mit dem Auto ist die Innenstadt oft verstopft; es gibt mehrere kostenpflichtige Parkhäuser im Zentrum. Bequemer ist es, außerhalb zu parken und mit Bahn oder Straßenbahn weiterzufahren.
Kinder bis 13 Jahre zahlen nirgends Eintritt, und für sie gibt es eigene Domführungen. Den Turm dürfen sie mit den Eltern besteigen, wenn sie die Stufen selbst schaffen, ab 12 Jahren auch allein. Innenraum und Schatzkammer sind barrierefrei; stufenlos erreichst du die Domplatte über das Domgässchen. Vor dem Petersportal steht ein Tastmodell aus Bronze mit Brailleschrift, und im Dom gibt es Induktionsschleifen. Der Turm ist für Menschen mit Gehbehinderung nicht geeignet. Tiere sind im Dom nicht erlaubt, Assistenzhunde ausgenommen.
Rund um den Dom liegen das Römisch-Germanische Museum und das Museum Ludwig. Über die Hohenzollernbrücke mit ihren vielen Liebesschlössern gehst du zu Fuß auf die Deutzer Seite – von dort hast du den klassischen Blick auf Dom und Rheinufer. Die Altstadt mit ihren Brauhäusern beginnt gleich südlich.
Dom in der Regel täglich 6–20 Uhr (Gebet über das Nordportal); Besichtigung Mo–Sa ca. 10–17:45 Uhr, So und kirchliche Feiertage ca. 13:30–16:30 Uhr (Einlass bis 15 Min. vor Schluss), nicht während Gottesdiensten; Turm März–Oktober 9–18 Uhr, November–Februar 9–16 Uhr; Schatzkammer täglich 10–18 Uhr.
Dom 12 €, ermäßigt 6 €; Turm oder Schatzkammer je 8 €, ermäßigt 4 €; Kombikarte Turm + Schatzkammer 12 €, ermäßigt 6 €; Kinder bis 13 Jahre frei; Tickets online oder im Kurienhaus, Roncalliplatz 2; Gebet über das Nordportal kostenlos.
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Geprüft: Oktober 2026