Kirchen & Klöster
Basilika St. Gereon
Köln, Nordrhein-Westfalen
- Öffnungszeiten
- Eintritt frei
- 30–60 Min.
- Bei Regen
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Köln, Nordrhein-Westfalen

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Audio-Spaziergang durch Köln — 15 Stationen, 2 davon kostenlos anhören
15 Stationen 90 Min. 2,8 km
St. Gereon in Köln ist eine der zwölf großen romanischen Kirchen der Stadt und wegen ihres zehneckigen Kuppelbaus eine der ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten Kölns. Die Basilika im Stadtteil Altstadt-Nord wächst aus einem spätantiken Ovalbau heraus, birgt eine Krypta mit Bodenmosaiken und überrascht mit einem Innenraum, den man in dieser Form kaum erwartet. Der Besuch lohnt sich besonders dann, wenn du die Stadt abseits des Doms kennenlernen willst.
Der Kern der Kirche ist ein Ovalbau aus der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts, der auf einem römischen Gräberfeld vor der Stadt entstand. Wozu er ursprünglich diente, ist bis heute nicht geklärt. Seit 839 war St. Gereon ein Stift; im Mittelalter wurde die Kirche immer wieder erweitert, unter anderem um einen Langchor mit Krypta.
Das markanteste Kapitel folgte in den Jahren 1219 bis 1227: Der antike Ovalbau wurde in den zehneckigen Kuppelbau, den Dekagon, einbezogen und überhöht. Die Kuppel erreicht eine Höhe von 34,55 Metern. Später kamen die Taufkapelle (1242 bis 1245) und die Sakristei (bis 1319) hinzu. 1920 erhob Papst Benedikt XV. die Kirche zur Basilica minor. Im Zweiten Weltkrieg wurde vor allem der Dekagon schwer beschädigt; seit 1984 wird dort wieder Gottesdienst gefeiert.
Eine Legende erzählt, an dieser Stelle seien der heilige Gereon und seine Gefährten der Thebäischen Legion begraben. Historisch belegt ist das nicht, hat die Kirche aber seit Jahrhunderten zum Pilgerziel gemacht.
Rechne mit einem Besuch von 30 bis 60 Minuten; der Kirchenraum ist deutlich ruhiger als die großen Touristenziele der Innenstadt.
Stand: Oktober 2026. Laut Pfarrgemeinde ist der Kirchenraum montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Sonntags ist die Kirche außerhalb der Gottesdienste meist geschlossen, weil die Öffnung ehrenamtlich organisiert wird. Die Vorhalle ist täglich von 10 bis 18 Uhr zugänglich. Der Eintritt in den Kirchenraum ist nach den Angaben der Gemeinde nicht ausgewiesen, also im Regelfall kostenlos; Führungen finden nach Programm der Gemeinde statt. Im November startet zudem die 25. Ausgabe der Orgelfesttage im kerzenerleuchteten Dekagon.
St. Gereon liegt am Gereonskloster 2 in der Kölner Innenstadt, westlich des Doms, und ist vom Hauptbahnhof gut zu Fuß erreichbar. Fragen zu Besichtigung und Führungen beantwortet das Pastoralbüro unter +49 221 2924 0565. Eigene Parkplätze nennt die Gemeinde nicht, plane daher lieber die Anreise mit Bahn oder Stadtbahn ein.
Die Kirche ist ein lebendiger Gottesdienstort, deshalb gilt: ruhig bleiben, Rücksicht auf Betende nehmen. Familien sind willkommen; zu Barrierefreiheit und Zugang zur Krypta macht die Gemeinde keine Angaben, frag bei Bedarf im Pastoralbüro nach.
Der Kölner Dom ist von St. Gereon aus zu Fuß erreichbar. Wer Kolumba besuchen möchte, findet das Kunstmuseum in der Innenstadt ebenfalls in Laufnähe.
Kirchenraum Montag bis Samstag 10–18 Uhr; sonntags außerhalb der Gottesdienste meist geschlossen; Vorhalle täglich 10–18 Uhr.
Eintritt in den Kirchenraum frei; Führungen nach Programm der Pfarrgemeinde.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026