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Highlights

  • 1300 m² Dauerausstellung um einen inszenierten Glasofen
  • Sammlung Wolfgang Kermer zur Studioglasbewegung
  • Gläserne Gärten mit Glasarche und über 30 Skulpturen
  • Barrierefrei und 300 m vom Bahnhof Frauenau
  • Sonntags nur 1 € Eintritt, unter 18 frei

Über diesen Ort

Das Glasmuseum Frauenau im Bayerischen Wald erzählt die Geschichte des Glases von den Anfängen im Zweistromland bis zur Kunst von heute. Frauenau blickt auf eine rund 500-jährige Glashüttentradition zurück und wurde zu einem europäischen Zentrum der Studioglasbewegung, in der Künstler ihre Werke selbst am Ofen formen. Seit 2014 ist das Haus ein staatliches Museum, und rund um das Gebäude stehen in den Gläsernen Gärten große Glasskulpturen unter freiem Himmel.

Geschichte des Museums

Gegründet wurde das Museum 1975 von Bürgermeister Alfons Hannes, dem Frauenauer Glaskünstler Erwin Eisch, Gretel Eisch und Hüttenmeister Helmut Schneck. Eisch war eng mit dem amerikanischen Glaspionier Harvey K. Littleton befreundet, so wurde Frauenau zum Treffpunkt der internationalen Glaskunstszene. Zwischen 1985 und 2000 fanden hier mehrere internationale Glassymposien statt. Von 1999 bis 2005 entstand ein Neubau mit etwa doppelter Ausstellungsfläche, der am 10. Juni 2005 eröffnete. Seit Anfang 2014 trägt der Freistaat Bayern das Museum.

Was du sehen solltest

  • Rundbau mit Glasofen: Die Dauerausstellung auf 1300 m² kreist um einen teilweise aus Glas nachgebauten Hafenglasofen.
  • Kulturgeschichte des Glases: ein Rundgang durch alle Epochen mit Schwerpunkt auf der bayerisch-böhmischen Glasgeschichte.
  • Leben und Arbeiten mit Glas: Zeitzeugentexte, Fotos und Originalteile aus Glashütten zeigen, wie in einer Mundglashütte gearbeitet wurde, und sprechen auch Automatisierung und Arbeitslosigkeit an.
  • Glas der Moderne: darunter die Sammlung Wolfgang Kermer mit rund 350 Objekten von fast 200 Glaskünstlern, Schwerpunkt 1950er bis 1970er Jahre, und die Installation „Narziß“ von Erwin Eisch.
  • Gläserne Gärten: Vor dem Museum ankert die Glasarche, rundherum stehen über 30 Großskulpturen aus Glas. Die Gärten setzen sich bei der Glashütte Eisch und im Atelierviertel Moosau fort, dazu gibt es einen großen Abenteuerspielplatz.

Öffnungszeiten und Preise (Stand: Oktober 2026)

  • Geöffnet: Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 9–17 Uhr, montags und an Heiligabend geschlossen.
  • Eintritt: Erwachsene 5 €, ermäßigt 4 €, sonntags 1 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.
  • Gruppenführung: 45 € pro Gruppe.
  • Barrierefreiheit: zertifiziert nach „Reisen für alle“, alle Bereiche über Aufzug und Hublift erreichbar.

Anreise und Tipps

Das Museum liegt nur 300 m vom Bahnhof Frauenau entfernt, von Zwiesel und Grafenau fährt stündlich ein Zug, mit Gästekarte ist die Fahrt kostenlos. Mit dem Auto nimmst du von der B11 die Abfahrt Zwiesel Ost. Im Haus findest du auch die Tourist-Information, eine Infostelle des Nationalparks Bayerischer Wald und ein Café. Plane 1,5 bis 2,5 Stunden ein, mit den Gläsernen Gärten und der Glashütte Eisch einen halben Tag.

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Verifiziert14. Oktober 2026

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