Museen
Glasmuseum Frauenau
Frauenau, Bayern
- 1,5–2,5 Std.
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Frauenau, Bayern
Das Glasmuseum Frauenau im Bayerischen Wald erzählt die Geschichte des Glases von den Anfängen im Zweistromland bis zur Kunst von heute. Frauenau blickt auf eine rund 500-jährige Glashüttentradition zurück und wurde zu einem europäischen Zentrum der Studioglasbewegung, in der Künstler ihre Werke selbst am Ofen formen. Seit 2014 ist das Haus ein staatliches Museum, und rund um das Gebäude stehen in den Gläsernen Gärten große Glasskulpturen unter freiem Himmel.
Gegründet wurde das Museum 1975 von Bürgermeister Alfons Hannes, dem Frauenauer Glaskünstler Erwin Eisch, Gretel Eisch und Hüttenmeister Helmut Schneck. Eisch war eng mit dem amerikanischen Glaspionier Harvey K. Littleton befreundet, so wurde Frauenau zum Treffpunkt der internationalen Glaskunstszene. Zwischen 1985 und 2000 fanden hier mehrere internationale Glassymposien statt. Von 1999 bis 2005 entstand ein Neubau mit etwa doppelter Ausstellungsfläche, der am 10. Juni 2005 eröffnete. Seit Anfang 2014 trägt der Freistaat Bayern das Museum.
Das Museum liegt nur 300 m vom Bahnhof Frauenau entfernt, von Zwiesel und Grafenau fährt stündlich ein Zug, mit Gästekarte ist die Fahrt kostenlos. Mit dem Auto nimmst du von der B11 die Abfahrt Zwiesel Ost. Im Haus findest du auch die Tourist-Information, eine Infostelle des Nationalparks Bayerischer Wald und ein Café. Plane 1,5 bis 2,5 Stunden ein, mit den Gläsernen Gärten und der Glashütte Eisch einen halben Tag.
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