Aussichtspunkte
Berliner Fernsehturm
Berlin, Berlin
- Öffnungszeiten
- 1–2 Std.
- Familienfreundlich
- Bei Regen
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Audioguide
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Audio-Spaziergang durch Berlin — 14 Stationen, 2 davon kostenlos anhören
14 Stationen 95 Min. 4,2 km
Der Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz ist mit 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands und das Wahrzeichen, das du aus fast jedem Winkel der Stadt siehst. Aus der silbernen Kugel in gut 200 Metern Höhe überblickst du ganz Berlin – vom Regierungsviertel über die Museumsinsel bis weit nach Brandenburg. Für einen ersten Überblick über die Hauptstadt gibt es kaum einen besseren Ort, und auch für Berliner lohnt sich der Ausblick immer wieder.
Die DDR-Führung wollte in Ost-Berlin ein weithin sichtbares Zeichen setzen – technisch für den Rundfunk, politisch als Symbol der Moderne. Gebaut wurde ab 1965, an der Planung waren unter anderem Hermann Henselmann, Jörg Streitparth, Fritz Dieter, Günter Franke und Werner Ahrendt beteiligt. Am 3. Oktober 1969 wurde der Turm eröffnet, wenige Tage später durften die ersten Besucher hinauf. Schon 1979 stellte die DDR ihn unter Denkmalschutz, nach der Wiedervereinigung blieb es dabei.
Ursprünglich war der Turm 365 Meter hoch; mit einer neuen Antennenspitze wuchs er 1997 auf rund 368 Meter. In den 1990er-Jahren wurde die Technik für rund 100 Millionen Mark erneuert, 2012 modernisierte man die Besucherbereiche.
Eine bekannte Anekdote: Wenn die Sonne auf die Edelstahlkugel scheint, zeichnet sich darauf ein leuchtendes Kreuz ab. Die Berliner tauften das Phänomen spöttisch „Rache des Papstes“ – ausgerechnet am Prestigebau des atheistischen Staates.
Die Kugel hat einen Durchmesser von 32 Metern. Pro Jahr kommen über eine Million Menschen hinauf.
Stand: Oktober 2026, laut offizieller Website:
Tickets buchst du am besten online bis zu 90 Tage im Voraus. Sie gelten für ein Zeitfenster mit 15 Minuten Kulanz, sind übertragbar, aber nicht stornierbar – bis zehn Minuten vorher kannst du online umbuchen. Separate Kinderpreise nennt der Betreiber nicht.
Der Fernsehturm hat strenge Vorgaben, die viele Besucher überraschen:
Am schönsten ist der Blick bei klarem Wetter am Nachmittag und zum Sonnenuntergang – diese Zeitfenster sind aber auch zuerst ausgebucht. Wer Ruhe sucht, kommt direkt zur Öffnung. Bei tief hängenden Wolken lohnt sich der Aufstieg kaum, prüfe also vorher den Wetterbericht. Für den Besuch inklusive Sicherheitskontrolle solltest du etwa eine bis anderthalb Stunden einplanen.
Für Kinder ist die rasante Aufzugfahrt meist schon das erste Highlight, oben suchen sie dann gern bekannte Gebäude wie den Reichstag, das Brandenburger Tor oder das Olympiastadion. Beachte aber: Kinderwagen dürfen nicht mit nach oben, Babys trägst du am besten in einer Trage. Jugendliche unter 15 Jahren brauchen eine erwachsene Begleitperson. Wer mit Familie im Restaurant essen möchte, findet bei den Mittagspaketen auch Kindergerichte wie Pasta oder ein kleines Schnitzel.
Der Fernsehturm steht direkt am Alexanderplatz in Berlin-Mitte, die Adresse lautet Panoramastraße 1A.
Die Marienkirche steht direkt am Fuß des Turms, gegenüber das Rote Rathaus und der Neptunbrunnen. In wenigen Minuten bist du an der Museumsinsel und am Berliner Dom, auf der anderen Seite des Alexanderplatzes an der Weltzeituhr.
Zeiten gültig bis 31. Oktober 2026
März bis Oktober täglich 9–23 Uhr, November bis Februar täglich 10–23 Uhr (Aussichtsetage und Restaurant Sphere); 23. November 2026 geschlossen.
Standardticket ab 20 €, View & Drink ab 31 €, jeweils mit Zeitfenster und online buchbar; 45 Minuten Aufenthalt auf der Aussichtsetage.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026