Bauwerke & Wahrzeichen
Hackesche Höfe
Berlin, Berlin
- Öffnungszeiten
- Eintritt frei
- 45–90 Min.
- Familienfreundlich
Bauwerke & Wahrzeichen
Berlin, Berlin

Audioguide
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Audio-Spaziergang durch Berlin — 14 Stationen, 2 davon kostenlos anhören
14 Stationen 95 Min. 4,2 km
Die Hackeschen Höfe in Berlin-Mitte sind ein Ensemble aus acht miteinander verbundenen Hinterhöfen und zählen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Spandauer Vorstadt. Das Gründerzeit- und Jugendstilensemble verbindet Läden, Cafés, Kino, Theater und Wohnungen in einem lebendigen Gebäudekomplex nahe dem Hackeschen Markt. Wenn du Berlin zwischen Museumsinsel und Scheunenviertel erkundest, lohnt sich ein Abstecher durch die Höfe, vor allem wegen der farbig glasierten Fassade des ersten Hofes.
Die Hackeschen Höfe wurden 1906 bis 1907 nach Plänen von Architekt Kurt Berndt errichtet; eröffnet wurden sie am 23. September 1906. Der Komplex vereint Wohnungen, Gewerbe und Vergnügungsstätten. Den ersten Hof mit seinen Festsälen gestaltete der Jugendstilkünstler August Endell, der auch die Fassade entwarf; die meisten seiner Innenräume wurden später zerstört, der große Festsaal ging um 1930 verloren.
Zu DDR-Zeiten, ab 1951 in staatlichem Besitz, verfielen die Gebäude zunehmend. Seit 1977 steht die Anlage unter Denkmalschutz. Nach 1994 wurde sie saniert und 1997 mit einer neu gestalteten Straßenfassade nach dem Vorbild des zerstörten Originals abgeschlossen. Heute umfasst der Komplex rund 9.200 Quadratmeter Grundstücksfläche, etwa 27.000 Quadratmeter Nutzfläche, rund 40 Gewerbebetriebe und ungefähr 80 Wohnungen.
Die Höfe sind nach Angaben des Betreibers täglich von 9 bis 22 Uhr zugänglich, die Öffnungszeiten der einzelnen Läden und Lokale können davon abweichen. Eintritt zahlst du nicht, für Kino und Theater brauchst du natürlich eine Karte. Für den Rundgang mit Fotostopps reichen 45 bis 90 Minuten; mit Einkehr in einem Café wird daraus schnell ein halber Tag. Vormittags unter der Woche ist es am ruhigsten, am Wochenende drängen sich viele Besucher durch die Durchgänge. Bitte denk daran, dass in den Höfen auch Menschen wohnen.
Aktueller Hinweis: Der Betreiber weist darauf hin, dass Dach und Fassade saniert werden. Das Eingangsgebäude steht zeitweise hinter Gerüsten, und im ersten Hof sowie auf dem Gehweg gibt es Einschränkungen. Schau vor deinem Besuch auf die Website des Betreibers.
Der kürzeste Weg führt über den S-Bahnhof Hackescher Markt; von dort sind es nur wenige Gehminuten zur Rosenthaler Straße 40. Auch Straßenbahn- und Bushaltestellen liegen in der Nähe. Mit dem Auto lohnt sich die Anfahrt kaum, weil Parkplätze in Mitte knapp sind. Nutze lieber die Bahn.
Kinder können die Höfe gut mitentdecken, besonders die Läden mit Handwerk und der Ampelmann-Shop in der Nähe sind spannend. Das Kopfsteinpflaster in manchen Höfen ist für Rollstuhl und Kinderwagen mühsam. Zur Hundemitnahme gibt es keine Angaben; in vielen Läden sind Hunde nicht erwünscht.
Die Höfe sind täglich von 9 bis 22 Uhr zugänglich; die Öffnungszeiten der einzelnen Läden und Lokale können abweichen.
Eintritt frei; Kino und Theater (Chamäleon) mit eigenen Tickets.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026