Museen
Panometer Leipzig
Leipzig, Sachsen
- Öffnungszeiten
- 1,5–2 Std.
- Familienfreundlich
- Bei Regen
- Parkplatz
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Leipzig, Sachsen

Audioguide
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Audio-Spaziergang durch Leipzig — 12 Stationen, 2 davon kostenlos anhören
12 Stationen 85 Min. 3 km
Das Panometer Leipzig ist ein ehemaliger Gasometer im Süden der Stadt, in dem der Künstler Yadegar Asisi seine riesigen 360-Grad-Panoramen zeigt. Du stehst auf einem Besucherturm mitten im Bild und blickst rundum auf eine täuschend echte Welt – seit Januar 2026 auf die Antarktis mit Eisbergen, Gletschern, Pinguinen und Walen. Die Mischung aus Industriedenkmal, Kunstwerk und Naturerlebnis macht das Panometer zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Leipzigs, gerade an grauen Tagen und mit Kindern.
Der runde Backsteinbau entstand 1909–1910 als Gasometer II des Leipziger Gaswerks und war bis 1977 in Betrieb. Er misst rund 57 Meter im Durchmesser, die Kuppel mit Laterne erreicht knapp 50 Meter. Seit 2003 zeigt Asisi hier seine Panoramen. Den Anfang machte „Everest“, es folgten unter anderem „Rom 312“, „Amazonien“, „Leipzig 1813“ zur Völkerschlacht, „Titanic“, „New York 9/11“ und zuletzt „Die Kathedrale von Monet“. Der benachbarte, kleinere Gasometer I dient heute als Veranstaltungsort „Arena am Panometer“.
Das aktuelle Panorama ANTARKTIS hatte im Januar 2026 Weltpremiere und soll mindestens bis Anfang 2028 zu sehen sein. Es ist Asisis fünftes Naturpanorama und 32 Meter hoch.
Asisi reiste für dieses Werk 2016 selbst in die Antarktis. Rechne mit 1,5 bis 2 Stunden für deinen Besuch.
Stand: Oktober 2026: Das Panometer ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, auch an Feiertagen. Letzter Einlass ist um 16 Uhr, empfohlen wird die Ankunft bis 15 Uhr.
Dienstags zahlen Studierende und Azubis mit Nachweis 9 €. Online-Tickets gibt es derzeit nicht – du kaufst dein Ticket an der Kasse. An Wochenenden und in den Schulferien musst du mit Wartezeiten rechnen, unter der Woche ist es entspannter.
Das Panometer liegt in der Richard-Lehmann-Straße 114 im Süden Leipzigs. Mit der Straßenbahn fährst du mit den Linien 9 oder 16 Richtung Süden, außerdem hält der Bus 70 in der Nähe. Von der S-Bahn-Station MDR gehst du etwa 15 Minuten. Mit dem Auto parkst du kostenlos direkt am Panometer; ist der Platz voll, weiche auf den kostenlosen P+R-Parkplatz am Völkerschlachtdenkmal aus und fahr mit dem Bus 70 zwei Stationen bis „Altenburger Straße“.
Für Familien ist das Panometer ideal: Kinder unter 6 sind frei, und die Unterwasserwelt begeistert auch die Kleinen. Alle Ausstellungs- und Servicebereiche sind rollstuhlgerecht; nur der Besucherturm ist ausschließlich über Treppen erreichbar, das Panorama wirkt aber auch vom Boden aus. Tiere sind nicht erlaubt, Assistenzhunde ausgenommen. Das Gebäude ist nicht klimatisiert: Im Herbst und Winter behältst du am besten die Jacke an. Ein Café mit Terrasse und eine kostenlose Garderobe sind vorhanden. Fotografieren ohne Blitz ist für private Zwecke erlaubt.
Nur wenige Minuten entfernt erhebt sich das Völkerschlachtdenkmal, das sich perfekt mit dem Panometer verbinden lässt. In die Innenstadt mit Nikolaikirche, Altem Rathaus, Auerbachs Keller und dem Bach-Museum kommst du mit der Straßenbahn bequem zurück – so lassen sich Panometer und Altstadt gut an einem Tag kombinieren.
Täglich 10–17 Uhr, auch an Feiertagen; letzter Einlass 16 Uhr.
Erwachsene 16 €, ermäßigt 14 €, Kinder 6–16 Jahre 8 €, unter 6 Jahren frei, Eltern-Kind-Ticket ab 35 €; derzeit keine Online-Tickets, Kauf an der Kasse.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026