Burgen
Burg Trausnitz
Landshut, Bayern
- Öffnungszeiten
- 1,5–2,5 Std.
- Familienfreundlich
- Bei Regen
- Parkplatz
Burgen
Landshut, Bayern
Die Burg Trausnitz in Landshut thront hoch über der niederbayerischen Altstadt und war über Jahrhunderte Sitz der Wittelsbacher Herzöge. Hinter den Mauern der mittelalterlichen Burg verbirgt sich ein prächtiger Renaissancehof mit Arkaden, dazu die farbenfroh bemalte Narrentreppe und eine Kunst- und Wunderkammer, die Sammelleidenschaft der Renaissancefürsten lebendig macht. Wer Landshut besucht, sollte den Aufstieg auf den Burgberg nicht auslassen, schon wegen des weiten Blicks über Stadt und Isartal.
Die ältesten Teile stammen aus dem Jahr 1204. Damals gründete Herzog Ludwig der Kelheimer die Stadt Landshut und ließ zu ihrem Schutz die Burg auf dem Hügel errichten. Für die Wittelsbacher wurde die Trausnitz zu einem zentralen Herrschaftssitz, besonders zur Zeit der reichen Herzöge von Bayern-Landshut im 15. Jahrhundert.
In den 1570er-Jahren ließ der spätere Herzog Wilhelm V. die Burg durch den Hofkünstler Friedrich Sustris in eine elegante Renaissanceresidenz umgestalten. Aus dieser Zeit stammen die hellen Arkadengänge im Innenhof und die berühmte Narrentreppe. Ein schwerer Einschnitt war der Brand vom 21. Oktober 1961: Im Fürstenbau wurde damals ein Großteil der Innenausstattung zerstört.
Stand: Oktober 2026, laut Bayerischer Schlösserverwaltung:
Montags bis samstags kannst du die Burgräume nur mit Führung besichtigen, die Führungen beginnen stündlich. An Sonn- und Feiertagen gehst du ohne Führung durch die Räume. Die Kunst- und Wunderkammer ist jederzeit ohne Führung zugänglich.
Eintritt: 6 €, ermäßigt 5 €, inklusive Kunst- und Wunderkammer. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zahlen nichts. Tickets gibt es nur an der Museumskasse vor Ort.
Landshut liegt etwa 70 Kilometer nordöstlich von München. Vom Hauptbahnhof Landshut fährst du mit Bus 603 oder 606 in die Altstadt und steigst in Linie 607 oder 627 bis „Kalcherstraße“ um. Von dort sind es noch etwa ein Kilometer zu Fuß bergauf. Zwischen März und Oktober hält Linie 607 auf Wunsch auch am Hofgartenparkplatz. Mit dem Auto parkst du am Hofgartenparkplatz (100 Pkw-Plätze), von dort führt ein rund 800 Meter langer Weg zur Burg. Sportlich ist der Aufstieg über die steilen Treppen direkt aus der Altstadt.
Der Weg vom Parkplatz ist asphaltiert, hat aber einige Steigungen. Die Burgführung ist nicht rollstuhlgerecht, denn jedes Stockwerk erreichst du nur über rund 30 Stufen. Die Kunst- und Wunderkammer dagegen ist stufenlos per Aufzug erreichbar. Ein barrierefreies WC findest du im Innenhof. Plane für Führung und Wunderkammer etwa zwei Stunden ein.
Zeiten gültig bis 27. März 2027
28. März bis September täglich 9–18 Uhr, Oktober bis 27. März täglich 10–16 Uhr (letzter Einlass 60 Minuten vor Schließung); geschlossen am 1.1., Faschingsdienstag, 24., 25. und 31.12.
Erwachsene 6 €, ermäßigt 5 €, unter 18 Jahren frei (inkl. Kunst- und Wunderkammer); Tickets nur an der Museumskasse vor Ort.
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Geprüft: Oktober 2026