Weihnachtsmarkt Dortmund 2026: Termine, Zeiten, Tipps
Weihnachtsstadt Dortmund 2026: 19. November bis 30. Dezember, über 250 Stände, 45-Meter-Baum am Hansaplatz. Zeiten, Karte, Tipps.
Redaktion tripto.de8 Min. Lesezeit

Inhaltsverzeichnis
- Weihnachtsmarkt Dortmund 2026 in Kürze
- Karte: die Weihnachtsstadt Dortmund
- Das macht die Dortmunder Weihnachtsstadt besonders
- Der Riesenbaum auf dem Hansaplatz
- Zehn Plätze statt einer Budengasse
- Dortmunder Zeitreise in Licht
- Was du probieren solltest
- Mit Kindern in der Weihnachtsstadt
- Dein Adventstag in Dortmund: unser Vorschlag
- Industriekultur im Advent
- Ein Wochenende an Rhein und Ruhr
- Praktische Tipps
- Wann du am besten gehst
- Anreise und Parken
- Barrierefreiheit
- Übernachten
- In der Nähe: unsere Tipps
- Häufige Fragen
- Wann öffnet der Dortmunder Weihnachtsmarkt 2026?
- Wie lange ist der Weihnachtsmarkt geöffnet?
- An welchen Tagen ist geschlossen?
- Kostet der Weihnachtsmarkt Eintritt?
- Wie viel kostet ein Glühwein in Dortmund?
- Wann gibt es die Lichtshow am Weihnachtsbaum?
- Darf ich meinen Hund mitbringen?
- Lohnt sich Dortmund nach Weihnachten noch?
- Weiterlesen
- Quellen
- Bildnachweise
Am Donnerstag, 19. November 2026, öffnet die Dortmunder Weihnachtsstadt und bleibt bis 30. Dezember – also auch zwischen den Jahren. Über 250 Stände verteilen sich auf zehn Plätze der Innenstadt, vom Alten Markt bis zum Hansaplatz. Dort steht das Wahrzeichen, für das viele eigens anreisen: ein 45 Meter hoher Weihnachtsbaum mit rund 138.000 LED-Lichtern und einem vier Meter großen Engel an der Spitze. Hier findest du alle Termine und Sonderöffnungszeiten 2026, eine Karte und Tipps für einen Tag in der Ruhrgebietsmetropole.
Weihnachtsmarkt Dortmund 2026 in Kürze
| Termin 2026 | Donnerstag, 19. November, bis Mittwoch, 30. Dezember 2026 |
|---|---|
| Öffnungszeiten | Montag–Donnerstag 11–21 Uhr, Freitag und Samstag 11–22 Uhr, Sonntag 12–21 Uhr; Glühwein- und Imbissstände rund eine Stunde länger |
| Geschlossen | Totensonntag (22. November) und 1. Weihnachtstag (25. Dezember) |
| Sonderzeiten | 24. Dezember 11–14 Uhr (nur einige Stände); 26. und 27. Dezember 12–21 Uhr; 28.–30. Dezember 11–21 Uhr |
| Ort | Innenstadt innerhalb des Wallrings: Hansaplatz, Alter Markt, rund um Reinoldi- und Petrikirche, Katharinentreppen |
| Eintritt | frei |
| Anreise | Dortmund Hbf, von dort rund zehn Minuten zu Fuß; Park+Ride an vier Standorten |
Karte: die Weihnachtsstadt Dortmund
- Weihnachtsstadt Dortmund – Hansaplatz (Weihnachtsbaum) — 19.11.–30.12.2026
- Weihnachtsstadt Dortmund – Alter Markt — 19.11.–30.12.2026
- Weihnachtsstadt Dortmund – Reinoldikirche — 19.11.–30.12.2026
- Weihnachtsstadt Dortmund – Petrikirche — 19.11.–30.12.2026
- Weihnachtsstadt Dortmund – Katharinentreppen (Hauptbahnhof) — 19.11.–30.12.2026
Die Weihnachtsstadt ist kein einzelner Platz, sondern ein Rundgang. Wer mit dem Zug kommt, steigt an den Katharinentreppen gegenüber dem Hauptbahnhof ein, läuft über den Westenhellweg zur Petrikirche und weiter zum Hansaplatz mit dem Baum. Von dort sind es nur ein paar Schritte zum Alten Markt und zur Reinoldikirche, dem ältesten Teil der Innenstadt. Für die ganze Runde mit Pausen solltest du zwei bis drei Stunden einplanen.

Das macht die Dortmunder Weihnachtsstadt besonders
Der Riesenbaum auf dem Hansaplatz
Der Baum ist Ehrensache für Dortmund: 45 Meter hoch, rund 40 Tonnen schwer, 28 Tage Aufbauzeit. Der Veranstalter nennt ihn den größten Weihnachtsbaum der Welt. Er leuchtet immer am Tag nach Totensonntag zum ersten Mal, 2026 also am Montag, 23. November. Bis 30. Dezember gibt es ab 17 Uhr jede halbe Stunde eine Lichtshow mit wechselnden Effekten. Der Markt selbst ist da schon vier Tage geöffnet. Wer den Baum unbedingt beleuchtet sehen will, kommt also ab dem 23. November.
Zehn Plätze statt einer Budengasse
Die Stände sind über die gesamte City verteilt, darunter Kunsthandwerk, Weihnachtsschmuck und ausgefallenes Spielzeug. Dadurch verteilen sich die Besucher besser als auf vielen kompakten Altstadtmärkten, und zwischendurch kannst du in den Geschäften am Westen- und Ostenhellweg weiterbummeln.
Dortmunder Zeitreise in Licht
Zehn Lichtinstallationen erzählen die Stadtgeschichte nach: von der Hansestadt über die Zeit von Kohle und Stahl bis zum heutigen Technologiestandort. Die Figuren aus Aluminium, Fiberglas und LEDs stammen von MK Illumination aus Innsbruck und dem Dortmunder Lichtspezialisten BELLLUCI. Am schönsten wirken sie nach Einbruch der Dunkelheit, also ab etwa 16:30 Uhr.
Was du probieren solltest
- Westfälischer Grillschinken: der deftige Klassiker der Weihnachtsstadt, frisch vom Grill.
- Bratwurst – im Ruhrgebiet gern mit Senf auf die Hand.
- Glühwein im Jahresbecher: Das Motiv wechselt jedes Jahr, viele Dortmunder sammeln die Becher.
- Hövels Weihnachtsstadtbier: Die Dortmunder Brauerei Hövels hat für die Weihnachtsstadt ein eigenes Bier mit 4,9 Prozent eingebraut. 2025 gab es das nur im Go Gärtchen an der Petrikirche, auch zum Mitnehmen im Bügelverschluss-Siphon.
- Gebrannte Mandeln, Crêpes und Lebkuchen für den süßen Teil.
Was Glühwein, Bier und Becherpfand 2026 kosten, hat der Veranstalter noch nicht veröffentlicht.
Mit Kindern in der Weihnachtsstadt
Das Programm 2026 steht noch aus. 2025 sah es so aus, und vieles davon kehrt jedes Jahr wieder:
- Backen und Basteln im Weihnachtsdorf für Kinder ab vier Jahren (2025: 2,50 Euro), montags mit Besuch von BVB-Maskottchen EMMA.
- Hohnsteiner Kaspertheater an der Nordseite der Reinoldikirche, rund 20 Minuten, kostenlos.
- Zaubershows im Salasas Theater der Magie auf dem Hansaplatz, ebenfalls kostenlos.
- Schnitzeljagd „10 Plätze – 10 Fragen“: Den Fragebogen gibt es im Veranstaltungsbüro am Alten Markt oder als Download. Wer alles beantwortet, bekommt eine kleine Belohnung.
Mit Kinderwagen ist ein Werktagnachmittag ideal. Am Freitag- und Samstagabend wird es am Hansaplatz eng.
Dein Adventstag in Dortmund: unser Vorschlag
- 11 Uhr – Fußballmuseum: Direkt gegenüber dem Hauptbahnhof erzählt das Deutsche Fußballmuseum die Geschichte von WM-Titeln und Bundesliga – gut für den Vormittag, bevor die Stände voll werden.
- 13 Uhr – Katharinentreppen und Westenhellweg: erste Runde über den Markt, Grillschinken zum Mittag.
- 14:30 Uhr – Petrikirche: Wirf einen Blick auf das „Goldene Wunder“, den großen Schnitzaltar der Kirche, dann ein Weihnachtsstadtbier im Go Gärtchen.
- 16 Uhr – Alter Markt und Reinoldikirche: Kunsthandwerk, Kasperle für die Kinder.
- Ab 17 Uhr – Hansaplatz: Lichtshow am großen Baum, jede halbe Stunde. Danach Glühwein aus dem Jahresbecher.
Industriekultur im Advent
Dortmund und das Ruhrgebiet haben mehr zu bieten als Buden. Wenn du einen zweiten Tag hast, fahr hinaus zur Zeche Zollern in Bövinghausen. Die Maschinenhalle mit ihrem Jugendstilportal gehört zu den schönsten Industriebauten Deutschlands und ist im Winter angenehm ruhig. Im benachbarten Bochum zeigt das Deutsche Bergbau-Museum ein Anschauungsbergwerk unter Tage. Das passt gut zur Adventszeit im Revier, in der Bergmannstraditionen wie Grubenlampen und Barbaratag (4. Dezember) bis heute lebendig sind.

Ein Wochenende an Rhein und Ruhr
Dortmund ist ein guter Startpunkt für zwei oder drei Tage Weihnachtsmärkte in Nordrhein-Westfalen, weil die Weihnachtsstadt bis 30. Dezember läuft und die Züge zwischen den Großstädten sehr häufig fahren. Unser Vorschlag:
- Tag 1 – Dortmund: vormittags Fußballmuseum, nachmittags Markt, ab 17 Uhr Lichtshow am Hansaplatz. Übernachtung am Bahnhof.
- Tag 2 – Industriekultur und Düsseldorf: morgens Zeche Zollern oder das Bergbau-Museum in Bochum, nachmittags weiter nach Düsseldorf, abends Lichterdom an der Kö und ein Altbier in der Altstadt.
- Tag 3 – Köln: eine halbe Stunde von Düsseldorf, sechs Märkte in Laufweite des Doms, von dort mit dem ICE zurück.
Wer im Nahverkehr unterwegs ist, fährt mit dem Deutschlandticket zwischen allen drei Städten ohne Zusatzkosten.
Praktische Tipps
Wann du am besten gehst
- Montag bis Donnerstag, 11–15 Uhr: die ruhigste Zeit.
- Ab 23. November: erst dann leuchtet der große Baum.
- Adventssamstage: sehr voll, viele Busgruppen. Der Markt hat dann bis 22 Uhr geöffnet.
- Sonntags: Start erst um 12 Uhr.
- Zwischen den Jahren: Vom 26. bis 30. Dezember hast du noch fünf Tage Marktzeit, wenn viele andere Märkte schon abgebaut sind.
Anreise und Parken
Am einfachsten kommst du mit der Bahn: Dortmund Hbf ist ICE-Knoten, aus Köln und Düsseldorf fährst du gut eine Stunde. Von den Katharinentreppen gegenüber dem Bahnhof bist du direkt im Markt. Mit dem Auto empfiehlt der Veranstalter die Park+Ride-Plätze am Hauptfriedhof, am Westfalenpark (Parkplatz D1), am Hafen und in Schulte-Rödding. Mit gültigem Nahverkehrsticket parkst du dort bis zu 24 Stunden kostenlos. Innenstadtnah führt ein Parkleitsystem zu den Parkhäusern, die an Adventssamstagen schnell voll sind.
Barrierefreiheit
Die Plätze liegen in der flachen Fußgängerzone, Kopfsteinpflaster gibt es kaum. Eng wird es vor allem am Hansaplatz während der Lichtshows. Mit Rollstuhl oder Rollator nimmst du am besten die Vormittagsstunden.
Übernachten
Die meisten Hotels liegen rund um Hauptbahnhof und Wallring, in Laufweite zum Markt. Der Veranstalter empfiehlt das Ringhotel Drees, rund zehn Gehminuten vom Baum entfernt, mit einem Weihnachtsmarkt-Arrangement inklusive Glühwein-Gutschein und Weihnachtstasse 2026. Wer mehrere Städte besucht, kann Dortmund auch als Tagesausflug von Köln oder Düsseldorf aus machen.
Geschenkidee: Baum, Fußballmuseum und Zeche als Erinnerung an den Advent im Revier – gestalte dein persönliches Poster.
In der Nähe: unsere Tipps
- Deutsches Fußballmuseum: direkt am Hauptbahnhof, ideal für den Vormittag.
- LWL-Museum Zeche Zollern: Jugendstil-Zeche im Westen der Stadt.
- Deutsches Bergbau-Museum Bochum: Anschauungsbergwerk, 20 Minuten mit dem Zug.
- Schiffshebewerk Henrichenburg: imposantes Technikdenkmal am Dortmund-Ems-Kanal in Waltrop.
Mehr Ideen für die Stadt: Dortmund.
Häufige Fragen
Wann öffnet der Dortmunder Weihnachtsmarkt 2026?
Am Donnerstag, 19. November 2026, um 11 Uhr. Der große Baum auf dem Hansaplatz leuchtet erst ab Montag, 23. November.
Wie lange ist der Weihnachtsmarkt geöffnet?
Bis Mittwoch, 30. Dezember 2026. Montag bis Donnerstag bis 21 Uhr, Freitag und Samstag bis 22 Uhr, sonntags von 12 bis 21 Uhr. Glühwein- und Imbissstände bleiben rund eine Stunde länger offen.
An welchen Tagen ist geschlossen?
Am Totensonntag (22. November) und am 1. Weihnachtstag (25. Dezember). An Heiligabend haben nur einige Stände von 11 bis 14 Uhr geöffnet.
Kostet der Weihnachtsmarkt Eintritt?
Nein, die Weihnachtsstadt ist frei zugänglich. Kosten fallen nur für einzelne Angebote wie das Kinderbacken an.
Wie viel kostet ein Glühwein in Dortmund?
Der Veranstalter hat noch keine Glühweinpreise für 2026 genannt. Für den Jahresbecher kommt Pfand dazu. Wer ihn sammeln will, behält ihn einfach.
Wann gibt es die Lichtshow am Weihnachtsbaum?
Ab 17 Uhr jede halbe Stunde, solange der Baum steht – vom 23. November bis 30. Dezember.
Darf ich meinen Hund mitbringen?
Ein Hundeverbot nennt der Veranstalter nicht. Am Hansaplatz und auf dem Westenhellweg ist es abends aber sehr voll. Mit Hund kommst du besser vormittags.
Lohnt sich Dortmund nach Weihnachten noch?
Ja. Vom 26. bis 30. Dezember ist der Markt noch geöffnet, am 26. und 27. von 12 bis 21 Uhr, danach von 11 bis 21 Uhr.
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Dortmund passt gut in eine Rhein-Ruhr-Runde: Mit dem Regionalexpress bist du in gut einer Stunde beim Weihnachtsmarkt in Düsseldorf, der ebenfalls bis 30. Dezember läuft, oder bei den sechs Märkten rund um den Kölner Dom. Alle Termine im Überblick: Weihnachtsmärkte in Deutschland 2026.
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Stand: 16. Oktober 2026. Das Bühnen- und Kinderprogramm 2026 tragen wir nach, sobald der Veranstalter es veröffentlicht.
Quellen
Bildnachweise
- Foto: Lucas Kaufmann, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (Titelbild)
- Foto: Freddo213, Wikimedia Commons, CC BY 4.0
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