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Highlights

  • Libeskind-Keil
  • Aussichtsplattform Dresden-Blick
  • Themenparcours
  • Chronologischer Rundgang
  • Landekapsel Sojus 29

Audioguide

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Dresden: Glanz, Asche und dunkle Steine

Audio-Spaziergang durch Dresden — 12 Stationen, 2 davon kostenlos anhören

12 Stationen 90 Min. 2,9 km

Über diesen Ort

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden ist eines der größten Geschichtsmuseen Deutschlands und schon von außen ein Erlebnis: Ein gewaltiger Keil aus Stahl und Glas, entworfen von Daniel Libeskind, schneidet quer durch ein klassizistisches Arsenal aus dem 19. Jahrhundert. Drinnen geht es nicht um Heldenverehrung, sondern um eine Kulturgeschichte der Gewalt – um Menschen, die Krieg erleben, erleiden und ausüben. Für alle, die sich für Geschichte und Architektur interessieren, lohnt sich der Abstecher in die Dresdner Neustadt.

Vom Königlichen Arsenal zum Libeskind-Bau

Das Hauptgebäude entstand von 1873 bis 1877 als Arsenal der sächsischen Armee im Zentrum der neuen Albertstadt. Seit 1897 wurden hier Waffen ausgestellt, später zog das Sächsische Armeemuseum ein, dann das Heeresmuseum der Wehrmacht. Nach 1945 wurde die Sammlung größtenteils in die Sowjetunion gebracht. Ab 1972 nutzte die DDR das Haus als Armeemuseum, 1990 übernahm es die Bundeswehr.

2001 gewann der Architekt Daniel Libeskind den Wettbewerb für den Umbau. Nach jahrelangen Arbeiten öffnete das Museum am 14. Oktober 2011 neu. Der Umbau kostete am Ende rund 62,5 Millionen Euro.

Was du sehen solltest

  • Der Keil: Die Spitze des rund 30 Meter hohen Stahlkeils weist in Richtung der Dresdner Altstadt und erinnert an den verheerenden Luftangriff vom 13. Februar 1945. Oben auf der Plattform „Dresden-Blick“ schaust du durch ein Gitter über die Stadt.
  • Themenparcours im Neubau: Im Keil sind die Exponate nicht nach Epochen, sondern nach Themen geordnet – so werden Phänomene über Epochen hinweg vergleichbar.
  • Chronologischer Rundgang: Im historischen Altbau geht es vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart, mit zahlreichen Originalstücken.
  • Besondere Objekte: Zum Bestand gehören unter anderem der „Brandtaucher“, das erste deutsche U-Boot von 1850, und die Landekapsel von Sojus 29, mit der Sigmund Jähn als erster Deutscher aus dem All zurückkehrte.
  • Außengelände: Ausrüstung von Nationaler Volksarmee und Bundeswehr aus dem Kalten Krieg.

Öffnungszeiten und Eintritt

Stand: Oktober 2026

  • Montag: 10–21 Uhr
  • Dienstag und Donnerstag bis Sonntag: 10–18 Uhr
  • Mittwoch: geschlossen
  • Letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung; geschlossen an den Weihnachtstagen, Silvester und Neujahr

Die Dauerausstellung kostet nur 5 €, ermäßigt 3 €. Die Familienkarte gibt es für 7 €, das Kombiticket mit Sonderausstellung für 7 €. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Du kannst bar oder mit Karte zahlen. Plane mindestens zwei, eher drei Stunden ein – das Haus ist riesig.

Anfahrt und Parken

Das Museum liegt am Olbrichtplatz in der Albertstadt, etwa 3 Kilometer vom Bahnhof Dresden-Neustadt. Mit den Straßenbahnlinien 7 und 8 oder dem Bus 64 fährst du bis zur Haltestelle Stauffenbergallee/Militärhistorisches Museum. Mit dem Auto nimmst du von der A4 die Abfahrt Dresden-Hellerau. Parken auf dem Museumsgelände ist kostenlos.

Barrierefreiheit und Tipps

Alle Etagen und Ausstellungen sind barrierefrei zugänglich, Rollstühle und Rollatoren kannst du an der Garderobe ausleihen. Es gibt fünf Behindertenparkplätze, Assistenzhunde sind erlaubt. Ein Restaurant gibt es derzeit nicht, im Foyer stehen nur Automaten für Snacks und Getränke. Mit jüngeren Kindern solltest du vorher überlegen, welche Bereiche passen, denn es geht durchgehend um Krieg und Gewalt.

In der Nähe

  • Äußere Neustadt: Szeneviertel mit der Kunsthofpassage und vielen Cafés.
  • Pfunds Molkerei: Der berühmte, reich verflieste Milchladen an der Bautzner Straße.
  • Dresdner Heide: Großes Waldgebiet am Stadtrand für einen Spaziergang nach dem Museum.

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Öffnungszeiten

Öffnungszeiten
Montag
10:00–21:00
Dienstag
10:00–18:00
Mittwoch
geschlossen
Donnerstag
10:00–18:00
Freitag
10:00–18:00
Samstag
10:00–18:00
Sonntag
10:00–18:00

Montag 10–21 Uhr, Dienstag 10–18 Uhr, Mittwoch geschlossen, Donnerstag bis Sonntag 10–18 Uhr; letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung; am 24., 25., 26. und 31.12. sowie 1.1. geschlossen.

Tickets

Dauerausstellung 5 €, ermäßigt 3 €, Familienkarte 7 €, Kombiticket mit Sonderausstellung 7 €; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei; Bar- und Kartenzahlung.

Adresse & Anfahrt

Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden

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Kontakt

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Verifiziert10. Oktober 2026

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