Museen
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Dresden, Sachsen
- Öffnungszeiten
- 2–4 Std.
- Bei Regen
- Parkplatz
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Dresden, Sachsen

Audioguide
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Audio-Spaziergang durch Dresden — 12 Stationen, 2 davon kostenlos anhören
12 Stationen 90 Min. 2,9 km
Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden ist eines der größten Geschichtsmuseen Deutschlands und schon von außen ein Erlebnis: Ein gewaltiger Keil aus Stahl und Glas, entworfen von Daniel Libeskind, schneidet quer durch ein klassizistisches Arsenal aus dem 19. Jahrhundert. Drinnen geht es nicht um Heldenverehrung, sondern um eine Kulturgeschichte der Gewalt – um Menschen, die Krieg erleben, erleiden und ausüben. Für alle, die sich für Geschichte und Architektur interessieren, lohnt sich der Abstecher in die Dresdner Neustadt.
Das Hauptgebäude entstand von 1873 bis 1877 als Arsenal der sächsischen Armee im Zentrum der neuen Albertstadt. Seit 1897 wurden hier Waffen ausgestellt, später zog das Sächsische Armeemuseum ein, dann das Heeresmuseum der Wehrmacht. Nach 1945 wurde die Sammlung größtenteils in die Sowjetunion gebracht. Ab 1972 nutzte die DDR das Haus als Armeemuseum, 1990 übernahm es die Bundeswehr.
2001 gewann der Architekt Daniel Libeskind den Wettbewerb für den Umbau. Nach jahrelangen Arbeiten öffnete das Museum am 14. Oktober 2011 neu. Der Umbau kostete am Ende rund 62,5 Millionen Euro.
Stand: Oktober 2026
Die Dauerausstellung kostet nur 5 €, ermäßigt 3 €. Die Familienkarte gibt es für 7 €, das Kombiticket mit Sonderausstellung für 7 €. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Du kannst bar oder mit Karte zahlen. Plane mindestens zwei, eher drei Stunden ein – das Haus ist riesig.
Das Museum liegt am Olbrichtplatz in der Albertstadt, etwa 3 Kilometer vom Bahnhof Dresden-Neustadt. Mit den Straßenbahnlinien 7 und 8 oder dem Bus 64 fährst du bis zur Haltestelle Stauffenbergallee/Militärhistorisches Museum. Mit dem Auto nimmst du von der A4 die Abfahrt Dresden-Hellerau. Parken auf dem Museumsgelände ist kostenlos.
Alle Etagen und Ausstellungen sind barrierefrei zugänglich, Rollstühle und Rollatoren kannst du an der Garderobe ausleihen. Es gibt fünf Behindertenparkplätze, Assistenzhunde sind erlaubt. Ein Restaurant gibt es derzeit nicht, im Foyer stehen nur Automaten für Snacks und Getränke. Mit jüngeren Kindern solltest du vorher überlegen, welche Bereiche passen, denn es geht durchgehend um Krieg und Gewalt.
Montag 10–21 Uhr, Dienstag 10–18 Uhr, Mittwoch geschlossen, Donnerstag bis Sonntag 10–18 Uhr; letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung; am 24., 25., 26. und 31.12. sowie 1.1. geschlossen.
Dauerausstellung 5 €, ermäßigt 3 €, Familienkarte 7 €, Kombiticket mit Sonderausstellung 7 €; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei; Bar- und Kartenzahlung.
Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.
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Geprüft: Oktober 2026