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Highlights

  • Aussicht auf die Rheinschleife
  • Mythoshalle mit Gläsernem Fels
  • Loreley-Statue
  • Hörfelsen
  • Rheinsteig

Über diesen Ort

Die Loreley bei Sankt Goarshausen ist der berühmteste Felsen am Rhein: Rund 130 Meter ragt die Schieferwand an der engsten Stelle des Mittelrheins aus dem Wasser, oben auf dem Plateau öffnet sich einer der schönsten Ausblicke im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Der Felsen ist Schauplatz von Heinrich Heines Gedicht über die blonde Nixe und Inbegriff der Rheinromantik. Für einen Ausflug lohnen sich Kultur- und Landschaftspark, die neue Mythoshalle, Wanderwege und der Blick auf Burg Katz.

Wichtig im Herbst 2026: Sperrungen nach Felssturz

Nach einem Felssturz am 31. August 2026 werden an der Loreley Felsen beräumt und gesichert. Für deinen Besuch heißt das (Stand: Oktober 2026):

  • Die B 42 zwischen St. Goarshausen und Kaub ist seit dem 28. September im Bereich der Loreley auf rund 400 Metern voll gesperrt. Die Umleitung läuft großräumig über Nastätten und das Wispertal; mit dem Auto ist der kürzere Weg über die Höhenorte Kaub – Weisel – Bornich.
  • Der Kultur- und Landschaftspark ist teilweise gesperrt, ebenso der Bereich der Besucherplattform an der Felsspitze. Die Mythoshalle mit Toiletten bleibt geöffnet, direkt dahinter beginnt der abgesperrte Bereich.
  • Der Treppenweg (Wandersteig) vom Rheinufer hinauf ist gesperrt.
  • Die Sicherungsarbeiten sollen je nach Witterung etwa drei bis fünf Monate dauern. Prüfe vor der Fahrt die aktuellen Hinweise der Loreley-Touristik.

Mythos und Geschichte

Für die Schiffer war die Loreley jahrhundertelang eine gefürchtete Stelle: Der Rhein ist hier nur rund 160 Meter breit und war bis zu 25 Meter tief, Strömungen und Felsriffe machten die Passage gefährlich. Erst in den 1930er-Jahren wurden einige Felsen gesprengt. Noch heute regeln Lichtsignale den Schiffsverkehr zwischen St. Goar und Oberwesel.

Die berühmte Sage ist jünger, als viele denken: Clemens Brentano erfand die Zauberin „Lore Lay“ 1801 in seinem Roman „Godwi“. Erst durch Heinrich Heines Gedicht „Die Lore-Ley“ wurde die Figur zur vermeintlich uralten Volkssage, die bis heute Besucher aus aller Welt anzieht. Der Name selbst ist ungeklärt; die Silbe „Ley“ steht im Rheinland für Schieferfels. Früher soll es hier ein siebenfaches Echo gegeben haben – die Mythoshalle erzählt deshalb ihre Geschichten in sieben Kapiteln.

Was du auf dem Plateau sehen kannst

  • Kultur- und Landschaftspark Loreley: 2019 eröffnet, mit dem breiten Strahlenweg vom Parkplatz zur Felsspitze, dem verschlungenen Mythenpfad und sechs Aussichtspunkten über dem canyonartigen Rheintal. Der Park ist barrierefrei gestaltet und bei freiem Eintritt zugänglich.
  • Mythoshalle mit Gläsernem Fels: Die neue Halle steht an der Stelle des abgerissenen Loreley-Hotels. Ihr Dach bildet ein glitzernder Fels aus über 100 Glasscheiben; drinnen erzählen Licht, Klang und Nebeleffekte von der Entstehung des Felsens und den Legenden.
  • Loreley-Statue: Die 2,20 Meter hohe Skulptur der Berliner Bildhauerin Valerie Otte steht seit 2023 auf dem Plateau. Eine weitere bekannte Loreley-Figur sitzt unten am Ende der Hafenmole bei St. Goarshausen.
  • Hörfelsen: Vier „sprechende“ Felsen erzählen in sechs Sprachen Geschichten über den Ort.
  • Tourist-Information: mit kostenloser Ausstellung, Film und Souvenirshop, ausgezeichnet nach „Reisen für Alle“.
  • Freilichtbühne Loreley und die Sommerrodelbahn „Loreley-Bob“.

Öffnungszeiten und Eintritt

Der Park auf dem Plateau ist frei zugänglich, Eintritt kostet er nicht – das gilt auch für die Ausstellung in der Tourist-Information und die Mythoshalle. Die Tourist-Information öffnet laut Loreley-Touristik vom 1. März bis 31. Oktober 2026 werktags von 10 bis 17 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen von 11 bis 16 Uhr; an Konzerttagen länger. Für November und Dezember nennt die Website 11 bis 16 Uhr, an anderer Stelle aber eine Winterpause von November bis Anfang April – frag im Zweifel telefonisch nach. Für das Parken auf dem Plateau fallen Gebühren an. (Stand: Oktober 2026)

Anfahrt und Parken

Mit dem Auto: Das Plateau liegt oberhalb des Rheins auf dem Gemeindegebiet von Bornich, die Adresse der Tourist-Information ist Loreley 7, 56348 Bornich. Während der B-42-Sperrung erreichst du es am einfachsten über die Höhen. Bei Konzerten auf der Freilichtbühne kann sich die Parksituation ändern.

Mit Bahn und Bus: Der Bahnhof St. Goarshausen liegt an der rechten Rheinstrecke. Von dort fährt der Loreley-Shuttlebus (VRM) auf das Plateau, Fahrräder können bei freiem Platz mit. Von St. Goar auf der linken Rheinseite setzt eine Fähre über.

Zu Fuß: Normalerweise führt der steile Treppenweg vom Rhein hinauf – derzeit ist er gesperrt. Gute Alternativen sind der Rheinsteig zwischen St. Goarshausen und Kaub oder die Loreley-Extratour.

Tipps für deinen Besuch

  • Beste Reisezeit ist von Frühling bis Herbst; im Spätsommer und Herbst färben sich die Weinberge, und die Sicht auf die Rheinschleife ist oft klar.
  • Kombiniere den Blick von oben mit einer Schifffahrt durch die Loreley-Passage – erst dann spürst du, wie eng der Fluss hier ist.
  • Mit Kindern bieten sich Hörfelsen, Mythoshalle und die Sommerrodelbahn an.
  • Für einen Halbtagesausflug passen Burg Katz, St. Goar mit Burg Rheinfels und Oberwesel.

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Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Kultur- und Landschaftspark frei zugänglich (derzeit wegen Felssicherung teilweise gesperrt); Tourist-Information 1. März bis 31. Oktober werktags 10–17 Uhr, Wochenende und Feiertage 11–16 Uhr, an Konzerttagen 10–18 Uhr.

Tickets

Eintritt frei (Park, Mythoshalle und Ausstellung); Parken auf dem Plateau gebührenpflichtig.

Prüfe aktuelle Informationen vor dem Besuch.

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Quellen und weiterführende Lektüre

Verifiziert10. Oktober 2026

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