Bauwerke & Wahrzeichen
Messeturm
Frankfurt am Main, Hessen
- 15–30 Min.
- Familienfreundlich
- Parkplatz
Bauwerke & Wahrzeichen
Frankfurt am Main, Hessen

Audioguide
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Audio-Spaziergang durch Frankfurt am Main — 14 Stationen, 2 davon kostenlos anhören
14 Stationen 90 Min. 3,2 km
Der Messeturm in Frankfurt am Main ist eines der bekanntesten Hochhäuser der Skyline: ein rotes Granitgebäude mit pyramidenförmiger Spitze, das an der Friedrich-Ebert-Anlage direkt neben dem Messegelände steht. Mit rund 257 Metern Höhe prägt der Messeturm seit 1990 die Silhouette der Stadt. Wichtig für deine Planung: Der Turm ist ein Bürohochhaus und nicht öffentlich zugänglich, du kannst ihn aber von außen bewundern und fotografieren.
Gebaut wurde der Messeturm vom 13. Juli 1988 bis Oktober 1990. Entworfen hat ihn der Architekt Helmut Jahn (Murphy/Jahn, Chicago); Bauherr war Tishman Speyer gemeinsam mit der Citibank. Als der Turm fertig wurde, war er das höchste Gebäude Europas, bis 1997 der Commerzbank Tower diesen Titel übernahm. Heute gehört er zu den höchsten Gebäuden Deutschlands und ist das zweithöchste Hochhaus Frankfurts.
Auffällig ist die Fassade aus poliertem rotem Granit. Die Pyramide auf dem Dach ist rund 36,6 Meter hoch, beherbergt Haustechnik und wird nachts beleuchtet. Im Inneren arbeiten etwa 4.000 Menschen auf rund 61.700 Quadratmetern Nutzfläche. Zu den Mietern zählen unter anderem Goldman Sachs und Thomson Reuters; seit 2009 hat außerdem das Japanische Generalkonsulat seinen Sitz im 34. Stock. Seit 2014 gehört der Turm der Blackstone Group.
Vor dem Turm steht seit 1991 der „Hammering Man“ von Jonathan Borofsky, eine mehr als 20 Meter hohe schwarze Stahlskulptur, deren Arm sich bewegt und die Hammerschläge andeutet. Er ist das beliebteste Fotomotiv direkt am Turm und gut vom Gehweg an der Friedrich-Ebert-Anlage aus zu sehen.
Eine Aussichtsplattform, ein Atrium oder ein Restaurant gibt es im Messeturm nicht. Du kannst den Turm also nur von außen erleben; selbst die Pyramide auf dem Dach ist weder für Mieter noch für die Öffentlichkeit zugänglich. Wenn du von oben auf Frankfurt schauen willst, bietet der Main Tower eine öffentliche Aussichtsplattform; Zeiten und Preise findest du auf der Website des Betreibers. Für schöne Fotos des Messeturms mit der Skyline eignen sich Standpunkte entlang des Mains, etwa rund um die Friedensbrücke.
Stand: Oktober 2026. Da der Messeturm nicht zur Besichtigung geöffnet ist, gibt es keine Besucher-Öffnungszeiten und keine Tickets. Die Außenansicht ist jederzeit und ohne Eintritt möglich. Während großer Messen wie der Buchmesse ist die Umgebung stark besucht.
Der Turm hat direkten Zugang zur U-Bahn-Station Festhalle/Messe; die S-Bahn-Station Frankfurt am Main Messe liegt in der Nähe. Unter dem Gebäude befindet sich eine öffentliche Tiefgarage mit 900 Stellplätzen. Die Anreise mit dem ÖPNV ist deshalb besonders bequem, denn du kommst unterirdisch fast bis an den Fuß des Turms. Die Adresse lautet Friedrich-Ebert-Anlage 49, 60308 Frankfurt am Main, im Stadtteil Westend-Süd.
Für Kinder ist der Hammering Man ein spannender Stopp, und im Umfeld liegt das Messegelände mit viel Platz zum Gehen. Da der Turm selbst nicht betreten werden kann, gibt es hierzu keine eigenen Angaben zur Barrierefreiheit.
In unmittelbarer Nähe liegen die historische Festhalle und das Messegelände. Wer weiter in die Innenstadt möchte, erreicht dort die Kleinmarkthalle und das Museum für Moderne Kunst.
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Geprüft: Oktober 2026